Wirtschaft und politische Erwachsenenbildung - Chancen und Grenzen von Kooperationsansätzen und Handlungsfeldern

14. Februar 2008

Dissertation im Fachbereich Sozial- und Kulturwissenschaftenan der Justus-Liebig-Universität Giessen. Melanie Zeller, 2003.

Abstract
Die Arbeit knüpft an die Synthesediskussion und neuere Diskussionen um eine Öffnung politischer Bildung, wie zum Beispiel der hier relevanten beruflichen Bildung, an. Insgesamt zeigt sie der politischen Erwachsenenbildung neue Tendenzen in Betrieben und damit völlig neue Ansatzpunkte für die Diskussion auf und hinterfragt dabei kritisch die Rolle der politischen Bildner. Ziel der Forschungsarbeit war es, am Beispiel von vier Großunternehmen – BASF AG, Dresdner Bank AG, Siemens AG und Otto Versand GmbH – Kooperations- und Handlungsmöglichkeiten für die politische Bildungsarbeit aufzuzeigen. Mittels eines qualitativen Methodenmix wurden daher Führungsverantwortliche aus den Bereichen Personal und Publik Relations der vier Unternehmen zu Verständnis, Aufgaben, Zielen und Wahrnehmung von politischer Bildung befragt. Anhand von Fach- und Unternehmensliteratur, wie Corporate Citizenship-Reports, Nachhaltigkeits-, Sozial- und Umweltberichten sowie den bürgergesellschaftlichen Aktivitäten galt es Kooperationsformen aufzuzeigen und zu analysieren, in welchen Feldern das Einbringen von politischen Bildungskonzepten möglich sein könnte. Ein besonderer Untersuchungsfokus lag dabei auf den Personalentwicklungskonzepten, die zur Ausbildung von sozialen Kompetenzen in der Führungskräfteausbildung forciert werden. Um auch die Öffnungstendenzen in der politischen Bildungslandschaft zu berücksichtigen, wurden einige innovative Projekte, die auf einer Zusammenarbeit von politischen Erwachsenenbildungseinrichtungen und Unternehmen basieren und eine Vorbildfunktion für eine weitere Annäherung bilden können, ergänzend aufgeführt.


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