Herausforderungen und Chancen bei der Beschäftigung von Geflüchteten in Grünen Berufen

19. Juni 2017

Welchen Beitrag die grünen Berufsfelder zur Integration Geflüchteter leisten können, zeigten Projekte der Allianz Umweltstiftung in Eberswalde, Ludwigsburg und Berlin. Die Erfahrungen dieser Projekte wurden in der Broschüre "Geflüchtete in Grünen Berufen: Stärken. Lernen. Integrieren." zusammengefasst.

Bei der Integration Geflüchteter in den Arbeitsmarkt ergeben sich immer wieder ähnliche Herausforderungen. Neben formalen Aspekten wie Aufenthaltsstatus oder rechtlichen Auflagen finden sich nicht immer passende freie Stellen, oft bestehen Sprachprobleme. Hier setzten mehrere Projekte der Allianz Umweltstiftung an: Geflüchtete wurden auf freiwilliger Basis bei gärtnerischen, landschaftspflegerischen oder waldbaulichen Arbeiten eingesetzt. Die praktischen Arbeiten orientierten sich an den jeweils vor Ort anfallenden Tätigkeiten sowie den vorhandenen beruflichen Erfahrungen und praktischen Fähigkeiten der Teilnehmer. Die Geflüchteten hatten so die Möglichkeit, ihr Können zu zeigen, ihre individuellen Fähigkeiten einzubringen und auszubauen oder auch neue Qualifikationen zu erwerben.

Die Erkenntnisse der Projekte in Eberswalde, Ludwigsburg und Berlin sind in der Broschüre "Geflüchtete in Grünen Berufen: Stärken. Lernen. Integrieren." zusammengefasst worden. Die Publikation zeigt auf, welche Herausforderungen aber auch Chancen die Beschäftigung von Geflüchteten in der Grün-, Wald- und Biotoppflege mit sich bringt. Gleichzeitig schildert sie die vielen positiven Erfahrungen und Umstände, die das Gelingen derartiger Projekte begünstigen. Für alle, die ähnliche Vorhaben umsetzen wollen, finden sich Checklisten zur Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung.