Werte, Innovation und Transparenz sind der Schlüssel zukünftiger Corporate Sustainability Leadership

03. Juli 2017

Nachhaltige Werte in die Geschäftsstrategie integrieren, Innovation vorantreiben und Transparenz fördern - dies wird in den kommenden zehn Jahren führende Organisationen definieren. So die Ergebnisse des "Sustainability Leaders Survey", einer weltweiten Befragung von 1035 Nachhaltigkeitsexperten, durchgeführt von GlobeScan und SustainAbility in Partnerschaft mit Sustainable Brands.

Die Umfrage erhebt seit zwei Jahrzehnten Bewertungen zur Entwicklung der globalen Nachhaltigkeits-Agenda und Aussagen zu denjenigen führenden Organisationen, die diese vorantreiben und bestimmen.

Hauptergebnisse:

  • Eine Auswahl weniger Unternehmen gilt nach Meinung der Befragten als führend bei der Integration von Nachhaltigkeit in die Geschäftsstrategie. Unilever erhielt 45% der Erwähnungen gefolgt von Patagonia (23%), Interface (11%) und IKEA (8%).
  • Integration von Nachhaltigkeit in das Kerngeschäft des und Führungsverhalten im Unternehmen, eine starke Performance im Supply Chain Management sowie das Engagement für die Sustainable Development Goals (SDGs) sind wesentliche Gründe, warum Unternehmen als Sustainability Leaders wahrgenommen werden.
  • Unter den NGOs werden der World Wildlife Fund (28%) und Greenpeace (18%) weiterhin als globale Leader für eine nachhaltige Entwicklung angesehen. Wichtigste Gründe für die Anerkennung als Leader sind ein wirksames Stakeholder Engagement und Zusammenarbeit.    
  • Im Einklang mit den Vorjahren erhalten die nichtstaatlichen Akteure weiterhin die höchsten Werte für ihren Beitrag zum Fortschritt einer nachhaltigen Entwicklung. Die Performance von NGOs wurde von 59% der Befragten mit der höchstmöglichen Punktzahl auf einer Skala von 1-5 bewertet. Auch die Leistung von Sozialunternehmern und Forschungsorganisationen wurde von nahezu der Hälfte der Experten als exzellent angesehen.
  • Nationale Regierungen, internationale Finanzinstitute und der private Sektor wurden hinsichtlich ihres Beitrags zum Fortschritt einer nachhaltigen Entwicklung als eher schlecht bewertet. Nur 9% der Experten bewerten die Leistung der nationalen Regierungen mit der höchstmöglichen Punktzahl.

1035 qualifizierte Nachhaltigkeitsexperten aus verschiedenen Sektoren und 79 Ländern vervollständigten einen Online-Fragebogen vom 6. März bis 26. April 2017.