Nachhaltigkeit und CSR in der Wirtschaftsförderung

23. Juli 2014

Ist die Unterstützung von nachhaltig wirtschaftenden und verantwortlich geführten Unternehmen ein Thema für die kommunale Wirtschaftsförderung? Diese Frage untersuchte die GEFAK in Kooperation mit dem Beratungsunternehmen verAntworten im Rahmen einer bundesweiten Online-Befragung.

Ergebnisse der Studie:

  • 33% der befragten Kommunen verfügen über eine klare Nachhaltigkeitsstrategie, bei weiteren 33% ist dies in Bearbeitung.
  • Im Rahmen ihrer Ansiedlungspolitik berücksichtigen 22% der Wirtschaftsförderungen, ob es sich um ein gesellschaftlich verantwortliches Unternehmen handelt, bei 13% ist dies in der Diskussion, 65% berücksichtigen es nicht. Ein ähnliches Bild zeigt sich bei der Bestandspflege. Nur 19% unterstützen gesellschaftlich verantwortliche Bestandsunternehmen.
  • Bei den Faktoren, die zu einer Bevorzugung gesellschaftlich verantwortlicher Unternehmen führen, bevorzugen 36% ausbildende Betreibe, 24% nachhaltige Branchen, 20% arbeiten mit Ausschlusskriterien, 16% beziehen sich auf den Mindestlohn, 13% bevorzugen Zertifizierungen und 9% beziehen sich auf eine glaubwürdige CSR-Strategie.

Die Untersuchung richtete sich an 1.008 Wirtschaftsförderungen in Landkreisen und Städten ab 20.000 Einwohner. Insgesamt haben sich 289 Teilnehmende an der Online-Befragung beteiligt (Rücklauf 29%).


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