Skills-based Volunteering als Brücke in die Erwerbstätigkeit für Hochschulabsolventen und Kriegsrückkehrer

28. November 2013

Erfahrungen aus Skills-based Volunteering werden von der Mehrheit der Personalverantwortlichen als Einstellungskriterium berücksichtigt. Nur eine Minderheit der Bewerber sieht in kompetenzbasiertem Engagement aber eine Möglichkeit die eigene Beschäftigungsfähigkeit zu verbessern, so das Ergebnis des Deloitte Volunteer IMPACT Survey 2013.

Für die Studie wurden neben 202 Personalverantwortlichen und 202 Hochschulabsolventen auch 101 Soldaten befragt, die in den kommenden 12 Monaten ins zivile Berufsleben zurückkehren.

Ergebnisse der Studie:

  • 81% der befragten Personalverantwortlichen gaben an, dass bei der Beurteilung eines Bewerbers die durch kompetenzbasierte Freiwilligenarbeit gewonnenen Erfahrungen mit in Betracht gezogen werden.
  • 76% gaben an, dass ein Kandidat durch qualifizierte Freiwilligenarbeit zu einem interessanteren Bewerber wird.
  • 81 % der Personalchefs gaben an, dass kompetenzbasierte Freiwilligenarbeit einen Hochschulabsolventen zu einem attraktiveren Kandidaten macht. Jedoch glauben nur 46% der Hochschulabsolventen, dass ehrenamtliche Arbeit ihnen hilft zukünftig einen Job  zu finden.
  • Bezogen auf Soldaten gaben 78 % der Personalverantwortlichen an, dass kompetenzbasierte Freiwilligenarbeit einen ehemaligen Soldaten als Arbeitnehmer interessanter macht. Allerdings ziehen nur 48% der Veteranen Freiwilligenarbeit in Betracht.
  • Die Mehrheit der Hochschulabsolventen (85%) und Veteranen (89%), die bereits einmal bei einer Non Profit Organisation gearbeitet haben, gaben an, dass sie etwas nützliches dabei gelernt haben.

Die Daten belegen, dass kompetenzbasiertes Volunteering als Brücke in die Erwerbsarbeit dienen kann. Obwohl die erhoffte Wirkung des sogenannten Volunteer Bridging abhängig ist von der individuellen Situation des Bewerbers, ist es dennoch eine sinnvolle Strategie für die Arbeitssuche.

 


 Weiteres zum Thema

Download der Studie