Wie CSR das Verbraucherverhalten beeinflusst

04. Juni 2013

Der Stellenwert von CSR nimmt für Verbraucher rund um den Globus zu. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der PR Agentur Cone Communications für die 10.000 Menschen in den USA, England, Kanada, Brasilien, Deutschland, Frankreich, Russland, China, Indien und Japan befragt wurden. So ist etwa die große Mehrheit der Verbraucher bereit zu verantwortlichen Marken zu wechseln, wenn keine Unterschiede bei Preis und Qualität bestehen.

Ergebnisse der Studie:

  • 90% der weltweit Befragten gaben an, Firmen zu boykottieren, die sich verantwortungslos verhalten.
  • 91 % gaben an, dass sie zu Marken wechseln würden, über die bekannt ist, dass sie sich für gute Zwecke einsetzen, wenn Preis und Qualität vergleichbar sind.
  • 9 von 10 Kunden gaben an, sich verpflichtet zu fühlen, Produkte zu kaufen, die unter sozial- und  umweltverträglichen Bedingungen hergestellt wurden.
  • Darüber hinaus ziehen immer mehr Konsumenten die Unternehmen über ihre Social Media Kanäle zur Verantwortung. Die Sozialen Medien verändern die CSR-Landschaft besonders in China, Indien und Brasilien. Gerade in diesen Ländern nutzen mehr als 8 von 10 Kunden Social Media-Kanäle, um sich mit Unternehmen über soziale Belange oder Umweltfragen auseinander zu setzen.
  • Die deutschen Konsumenten unterstützen CSR-Aktivitäten vor allem durch ihre Kaufentscheidung. 69% der Deutschen gaben z.B. an, Produkte zu kaufen, bei deren Kauf ein Teil des Preises für soziale Zwecke gespendet wird (Cause Related Marketing). Allerdings diskutieren sie im weltweiten Vergleich eher selten über die gesellschaftliche Verantwortung von Unternehmen. 43% gaben an, sich über CSR-Initiativen von Unternehmen auszutauschen - weltweit tun dies 50% der Befragten.  Und lediglich 20% wenden sich deswegen direkt an die Unternehmen selbst (weltweit: 32%). 

Aufgrund der wachsenden Bedeutung für den Verbraucher ist gesellschaftlich verantwortliches Handeln für Unternehmen zu einer Notwendigkeit geworden.


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