37 der 100 größten Unternehmen planen Integrierte Berichterstattung

25. Oktober 2012

Die vorliegende Studie der Berichterstattungsagenturen akzente kommunikation und beratung (München) und HGB Hamburger Geschäftsberichte bietet quantitative Ergebnisse zum Status quo und zu den Einschätzungen deutscher Unternehmen zur Integrierten Berichterstattung.

Zusammendfassend zeigt sich, dass Geschäftsberichte zunehmend das Thema Verantwortung aufgreifen, und Nachhaltigkeitsberichte erklären den „Business Case“ der Lösungen, die das Unternehmen beispielsweise im Umgang mit dem Klimawandel entwickelt. Auf der anderen Seite hat sich in Deutschland bislang nur eine Minderheit der Unternehmen umfassend mit dem Thema Nachhaltigkeit beschäftigt. Es stellt sich folglich die Frage, ob deutsche Unternehmen im Ganzen schon reif für eine Integration sind, wenn die zentralen Grundlagen bei den meisten fehlen.

Ergebnisse der Studie

  • 42 Unternehmensvertreter (aus 37 Unternehmen) gaben an, die Integrierte Berichterstattung mittelfristig einzuführen, die meisten innerhalb der nächsten drei bis fünf Jahre
  • Nur 27 Prozent glauben, dass der Integrierte Bericht die bisher bestehenden Geschäfts- und Nachhaltigkeitsberichte vollständig ablösen wird
  • 78 Prozent der Befragten glauben, dass Integrierte Berichterstattung hilft, Nachhaltigkeitsthemen stärker in der Unternehmensstrategie zu verankern.
  • 76 Prozent meinen, dass Nachhaltigkeitsthemen noch nicht systematisch ins Management integriert seien.
  • Mehr als zwei Drittel aller Befragten (69 Prozent) sind sich sicher, dass ein Integrierter Bericht substanzielle Nachhaltigkeitsberichterstattung nicht überflüssig macht.

An der Studie nahmen die 100 Aktiengesellschaften aus dem F.A.Z.-Index sowie Analysten und Investoren als deren Adressaten auf dem Finanzmarkt teil. Außerdem wurden 56 Unternehmens- und 67 Investorenvertreter befragt.


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