CEOs betrachten CSR nicht als langfristigen Erfolgsfaktor

08. Juni 2009

Ein Großteil der CEOs (Chief Executive Officers) von Unternehmen betrachtet CSR nicht als ein strategisches Mittel zur Stärkung von Marke und Reputation. Dies geht aus dem "12th Annual Global CEO Survey 2009" der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers (PwC) hervor.

Ergebnisse der Studie:

  • Während Markenstärke und Reputation von 63% der CEOs als kritische Erfolgsfaktoren bewertet werden, erachten nur 20% der Vorstände CSR als einen erfolgsrelevanten Faktor.
  • Über die Hälfte der befragten Vorstandsvorsitzenden (55%) sehen Überregulierung nach wie vor als Gefahr an. Andererseits fordern 80% der Befragten klare und verlässliche Vorgaben seitens der Politik hinsichtlich des Themas Klimawandel.
  • Für 42% der Vorstandsvorsitzenden sind die Folgen von Finanzkrise und Rezession die mit Abstand größten Probleme, die Unternehmen kurzfristig zu bewältigen haben.
  • Der Klimawandel ist angesichts der akuten derzeitigen Sorgen der CEOs in den Hintergrund gerückt: Nur noch 7% sehen die Erderwärmung als unmittelbare Gefahr für die Geschäftsentwicklung ihres Unternehmens, ein Jahr zuvor taten dies noch 12% der CEOs.

Für die Studie befragte PwC im vierten Quartal 2008 weltweit 1.124 CEOs (Chief Executive Officers) von Unternehmen aus 50 Ländern. Rund 30 % der Unternehmen erzielen einen Umsatz von mehr als einer Milliarde Euro, knapp jedes zweite Unternehmen (47%) ist eine börsennotierte Aktiengesellschaft.


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Download der Studie (1,35MB)