Kooperationen zwischen Schule und Wirtschaft: Partnerschaften mit Zukunftspotenzial

20. November 2008

Die große Mehrheit deutscher Unternehmen – von Kleinbetrieben bis hin zu den Global Playern – investiert in die Zusammenarbeit mit Schulen und will diese Investition weiter ausbauen. Ziel ist es, mangelnder Ausbildungsreife und einer abnehmenden Zahl von Fachkräften vorzubeugen.

Dies ist ein Ergebnis einer vom Beratungsunternehmen IFOK durchgeführten Studie, für die 1800 Klein- und Großunternehmen nach der Zukunft von Schule-Wirtschaft-Kooperationen befragt wurden.

Ergebnisse der Studie:

  • 97% der befragten Unternehmen sind davon überzeugt, dass die Kooperation zwischen Schule und Wirtschaft zunehmend bedeutungsvoller wird.
  • Nahezu alle Beteiligten der Umfrage sehen bei sich einen gesellschaftlichen Bildungsauftrag, der jedoch nicht in Konkurrenz zum staatlichen Angebot steht, sondern jenes ergänzt.
  • 80% der befragten deutschen Unternehmen arbeiten bereits mit Schulen zusammen und investieren jährlich bis zu 20.000 Euro in die Partnerschaft.
  • Zunehmend überregionale sowie andere Unternehmen miteinschließende Allianzen werden dabei gebildet. Ziel ist es, die bisherigen Ergebnisse zu optimieren.
  • Fast 80% der befragten Unternehmen wünschen sich neue Formen der Kooperation. Vernetzung, aber auch qualifizierte Ansprechpartner auf Seiten der Schulen werden dabei zunehmend vorausgesetzt.

Mit dem gestiegenen Anspruch der Unternehmen, die sich bereits gesellschaftlich engagieren und mit Partnern zusammenarbeiten, steige laut Studie auch der Wunsch nach zunehmender Professionalisierung sowie der Bedarf an Unterstützung und Koordination. Viele Unternehmen geben an, selbst nicht genügend Kapazitäten zu besitzen, um die gewünschten neuen Formen der Zusammenarbeit umzusetzen.