McKinsey-Studie: The state of corporate philantrophy

01. April 2008

Trotz steigender Erwartungen an Unternehmen durch philanthropisches Engagement das Gemeinwesen zu unterstützen, zweifeln viele Unternehmen an der sozialen Wirkung ihres eigenen Engagements und befürchten den an sie gestellten Ansprüchen nicht gerecht zu werden - so das zentrale Ergebnis einer Befragung der Unternehmensberatung McKinsey.

Für die Studie wurden im Jahr 2007 weltweit 721 Führungskräfte befragt - 74% davon waren CEOs.

Ergebnisse der Studie:

  • Lediglich ein Fünftel der Befragten glaubt, dass die unternehmenseigenen Prgramme die erwünschten sozialen Ziele erfüllen und den Erwartungen der Stakeholder gerecht werden.
  • Diese Gruppe unterscheidet sich dabei vom Rest der Befragten dadurch, dass sie gezielt versuchen mit ihren Programme soziale und gesellschaftspolitisch relevante Themenfelder zu bedienen, die Einfluss auf den Unternehmenserfolg haben.
  • Neben den gesellschaftlichen Zielen werden als Hauptgründe für das philanthropische Engagement  insbesondere die Steigerung der Unternehmensreputation (70%), die Erhöhung der Mitarbeiterfähigkeiten (44%) sowie die Steigerung des Ansehens als attraktiver Arbeitgeber (42%) aufgeführt.

Als Haupttreiber für die Zielfelder des unternehmerischen Engagements identifiziert die Studie an erster Stelle die persönliche Interessen der Unternehmensführung sowie an zweiter Stelle Interessen der Mitarbeiter.