Soziale Intrapreneure – Veränderung durch Eigeninitiative

25. April 2008

Die von der Allianz mitfinanzierte Studie "The Social Intrapreneurs: A Field Guide for Corporate Changemakers" widmet sich der Frage, wie Führungskräfte und Mitarbeiter den globalen Wandel innerhalb eines Unternehmens vorantreiben können, und belegt den positiven Einfluss unternehmerisch handelnder und denkender Mitarbeiter auf die Geschäftstätigkeit.

Mit dem Bericht wird eine neue, bislang eher unbekannte "Unterart" von Sozialem Unternehmertum in den Vordergrund gerückt: die so genannten "Sozialen Intrapreneure". Gemeint sind Mitarbeiter, die innerhalb von Unternehmen ebenso sozial wie unternehmerisch denken und handeln.

Grundlage für den Bericht sind Studien, die von der Unternehmensberatung SustainAbility in 20 der weltweit größten Unternehmen durchgeführt wurden, darunter Ford, BP, Microsoft, Nike und Coca Cola.

Ergebnisse der Studie:

  • Die Ansätze der sozialen Intrapreneure, um Projekte durchzuführen, sind in den einzelnen Unternehmen sehr unterschiedlich.
  • Der Erfolg der "Social Intrapreneurs" beruht auf einer Einstellung, in der sich Insider- wie Outsider-Haltung miteinander verbinden, sowie auf einem richtigen Mix von Fähigkeiten.
  • Soziale Intrapreneure schwimmen oft gegen den Strom, um Lösungen auf den Markt zu bringen, die einerseits Wert für das Unternehmen schöpfen und andererseits auf soziale und ökologische Herausforderungen reagieren.
  • Die befragten Intrapreneure geben mit ihren Projekten wichtige Hinweise, welche neuen Geschäftsmodelle und Führungsstile geeignet sein könnten, um soziale und ökologische Herausforderungen zu lösen.

Herausgeber des Berichts sind, neben der Allianz, SustainAbility, die Skoll Foundation und IDEO.