Climate Counts Company Scorecard Report

09. Mai 2008

Die Umweltschutzorganisation Climate Counts hat kürzlich ihren jährlichen Bericht zum Klimaschutz in Unternehmen veröffentlicht und kommt zu dem Schluss, dass viele Unternehmen dem Ruf der Verbraucher folgen, Unternehmen müssten sich verstärkt mit dem Klimawandel beschäftigen.

Climate Counts bewertet in ihrem Report führende Unternehmen hinsichtlich ihrer Aktivitäten zur Reduzierung der globalen Erwärmung, um Verbraucher darüber zu informieren, welche Unternehmen sich dem Rückgang des Klimawandels verschrieben haben. Je höher der dabei ermittelte Wert (auf einer Skala von null bis 100) ist, desto größer ist das Engagement des Unternehmens, sich für den Rückgang des Klimawandels einzusetzen.

Ergebnisse der Studie:

  • 84% der bewerteten Unternehmen verbesserten sich gegenüber dem Vorjahr.
  • Im Durchschnitt erreichten die Unternehmen 39,3 Punkte – im Vergleich zum Vorjahr (30,6 Punkte) eine Steigerung von 22%.
  • Die größte Gesamtpunktzahl erhielt das Unternehmen Nike, das sich mit insgesamt 82 Punkten gegenüber dem Vorjahr um 11 Punkte verbesserte.
  • Google hat sich mit einer Zunahme von 38 Punkten von 2007 auf 2008 am stärksten verbessert.
  • Innerhalb der unterschiedlichen Branchen verzeichnete mit einer durchschnittlichen Verbesserung von 13,66 Punkten die Branche  "Haushaltsprodukte" die stärkste Entwicklung.
  • Die IT-Branche schaffte im Durchschnitt mit 56 Punkten das beste Gesamtergebnis aller Branchen.
  • Die Branche "Food Services" (inklusive einiger Fast Food-Unternehmen) hat sich mit einer Verbesserung von nur 1,33 Punkten gegenüber dem Vorjahr am wenigsten weiterentwickelt.

Für den Report, der in 2007 das erste Mal veröffentlicht wurde, sind 60 Unternehmen bewertet worden. Der Bericht greift ausschließlich auf öffentlich verfügbare Informationen zurück und bewertet z.B., ob der Einfluss des Unternehmens auf den Klimawandel gemessen wird, ob Informationen zu Klimaschutz-Aktivitäten der Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt werden oder ob sowohl positive als auch negative Positionen zur Klimapolitik geäußert werden.