Leser bestätigen: Nachhaltigkeitsberichte verstärken die Unternehmensreputation

13. Mai 2008

Nach einer von der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft KPMG veröffentlichten Studie bestätigen 90% der Leser von Nachhaltigkeitsberichten, dass sie durch das Lesen des Berichts in ihrer Vorstellung vom Unternehmen beeinflusst werden – dabei zeigen 85% dieser Leser eine positivere Wahrnehmung des Unternehmens.

Die Studie "Count me in: The reader’s take on sustainability reporting" macht deutlich, dass die Veröffentlichung von Informationen zur Nachhaltigkeitsleistung eines Unternehmens positiven Einfluss auf die Wahrnehmung hat und der Unternehmensmarke zusätzlichen Wert verschafft.  

Ergebnisse der Studie

  • Die Veröffentlichung von Nachhaltigkeitsberichten beeinflusst stark positiv die Wahrnehmung des "Reporters" durch den Leser.
  • Leser sind – unabhängig ob zugehörig zu Wirtschaft, Non-Profit-Organisation, Kapitalgesellschaft etc. – grundsätzlich der gleichen Meinung, wenn es um die Inhalte geht, über die berichtet werden sollte.
  • Leser wollen Stakeholdern eine stärkere Rolle in der Berichterstattung zugewiesen sehen.
  • Dass Unternehmen in ihrer Berichterstattung Misserfolge oder Versäumnisse verschweigen, halten Leser für sehr wahrscheinlich. Eine Balance aus "guten" und "schlechten" Nachrichten wird als zentrales Element für Glaubwürdigkeit und Verpflichtung zur Nachhaltigkeit betrachtet.
  • Die Mehrheit der Leser hält Validierungen für wichtig, sowohl bei Nachhaltigkeitsberichten als auch bei der Nachhaltigkeitsleistung.  

Die von der Global Reporting Initiative (GRI) beauftragte und von KPMG und SustainAbility durchgeführte Studie basiert auf einer weltweiten Online-Befragung von rund 2.800 Lesern von Nachhaltigkeitsberichten.