CSR bei Unternehmen in Privatbesitz – ein Muss

13. März 2008

Für Unternehmen in Privatbesitz ist Corporate Social Responsibility (CSR) nicht bloß eine Möglichkeit, sondern vielmehr eine Pflicht, um das Überleben des Unternehmens zu sichern. Zu diesem Schluss kommt die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Grant Thornton International in ihrem International Business Report 2008.

Ergebnisse der Studie:

  • Die wichtigsten Treiber für CSR sind den befragten Unternehmen nach die Sicherung des Unternehmensbestandes sowie der Konkurrenzkampf um die besten Mitarbeiter (65%), vermutete Vorteile im Kostenmanagement (63%) und die Unternehmensreputation (56%).
  • Vier der fünf meist genannten CSR-Initiativen beziehen sich auf den Arbeitsplatz – im Durchschnitt bieten jeweils 60-70% der befragten Unternehmen Programme mit Bezug zu Gesundheit und Wohlbefinden, Chancengleichheit, Flexibilisierung der Arbeitszeit etc.
  • 56% der Eigentümer-Unternehmen haben eine formale CSR-Strategie festgeschrieben.

Gegenüber multinationalen Konzernen gehen Private die Unternehmensverantwortung folglich pragmatischer an und setzen, statt vorrangig über PR-Kampagnen an der Reputation zu arbeiten, eher auf Basisarbeit, die sich für die Beschäftigten in guten Arbeitsbedingungen niederschlagen soll.

Für den Report wurden rund 7.800 Eigner von Privatunternehmen in 34 Ländern befragt. Neben Industrienationen wie Deutschland und die USA betrachtet der Bericht auch die Lage in Schwellen- und Entwicklungsländern wie China, Indien oder Botswana.