Studie der Universität Hohenheim untersucht CSR in der Medienbranche

30. September 2006

Eine Projektgruppe der Universität Hohenheim hat CSR in Medienunternehmen untersucht: "Deutschlands führende Medienhäuser haben die gesellschaftliche und unternehmerische Relevanz von CSR erkannt, aber das strategische Potenzial bei weitem noch nicht ausgeschöpft", fasst die Projektleiterin Ina von Holly die Ergebnisse zusammen.

In der Pressemeldung heißt es: "Die Ausprägungen von CSR in den verschiedenen Medienhäusern sind so unterschiedlich wie deren Unternehmensphilosophien. Während die Axel Springer AG beim Thema CSR vor allem auf Nachhaltigkeit setzt, wird bei der Bertelsmann AG mit dem Oberbegriff CR – Corporate Responsibility – also mit der unternehmerischen Verantwortung gearbeitet. Der ZEIT-Verlag nutzt dagegen bisher den Begriff CSR noch gar nicht. Unter CSR verstehen die Medienunternehmen und Verlage einen bunten Mix von Projekten und Maßnahmen. Die Aktionen „Ein Herz für Kinder“ und „Mut gegen rechte Gewalt“ zählen genauso dazu wie der Henri-Nannen-Preis, die Bertelsmann-Stiftung, aber auch der Nachhaltigkeitsbericht von Axel Springer, der GEO-Tag der Artenvielfalt und das Engagement für Darmkrebsvorsorge der Felix Burda Stiftung. Das veranschaulicht die Vielfalt, aber auch die Ungenauigkeit in der Verwendung des Begriffes."