NEUE Vereinbarkeit schafft Rendite: Wenn Beschäftigte Zeit für die Familie haben, reduzieren Unternehmen Kosten

18. Oktober 2016

Die im Auftrag des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend erstellte Studie zeigt die betriebswirtschaftlichen Vorteile einer modernen familienbewussten Personalpolitik für Unternehmen auf und liefert Daten zur Abschätzung einer „Vereinbarkeitsrendite“ – der Rendite auf familienfreundliche Maßnahmen der Unternehmen.

Ergebnisse der Studie:

  • Eine gelingende Vereinbarkeit von Familie und Beruf gehört zu den zentralen Wünschen deutscher Arbeitnehmer: Für 96,1 Prozent der Beschäftigten mit Kindern sowie 87,8 Prozent der Beschäftigten mit pflegebedürftigen Angehörigen gehören familienfreundliche Angebote zu den wichtigsten Kriterien für einen attraktiven Arbeitgeber.
  • Bereits heute können mit etablierten Angeboten der „klassischen“ Vereinbarkeit wie festen Teilzeitmodellen, Home-Office oder Kinderbetreuungsangeboten positive Renditen erzielt werden. Nach den Berechnungen in der Studie liegt die „Vereinbarkeitsrendite“ auf solche Investitionen bei bis zu 25 Prozent. So ergeben sich die Effekte zum Beispiel durch die Reduktion von Fehlzeiten oder durch schnellere Rückkehr in den Beruf nach einer familienbedingten Auszeit.
  • Zusätzlich prognostiziert die Studie exemplarisch die betriebswirtschaftlichen Potenziale, die sich durch die Umsetzung der NEUEN Vereinbarkeit ergeben können: die weitere Modernisierung der Arbeitskultur hin zu einer familienbewussten Arbeitszeitgestaltung für Frauen und Männer in verschiedenen Lebensphasen, die Beschäftigten mehr Optionen bei der Arbeits- und Lebensgestaltung gibt. So können durch die Umsetzung der NEUEN Vereinbarkeit in den Unternehmen die Renditen familienfreundlicher Investitionen auf bis zu 40 Prozent erhöhen.

Die Studie "Renditepotenziale  der NEUEN  Vereinbarkeit" wurde von der Roland Berger GmbH durchgeführt.


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