Vergleichende Studie zum aktuellen Stand des nachhaltigen Lieferkettenmanagements

18. Oktober 2016

Die Studie "Responsible Supply Chain Management - Where do companies stand?" von Vigeo Eiris betrachtet länder- und branchenübergreifend den aktuellen Stand des nachhaltigen Lieferkettenmanagements von Konzernen. Beispielhaft stellt sie Unternehmen vor, die ihr Verhalten besonders positiv gestalten. Insgesamt fällt die Studie jedoch ein kritisches Urteil.

Ergebnisse der Studie:

  • Trotz umfangreicher Medienberichte, zum Beispiel zum Einsturz des Rana Plaza Komplexes, bleibt die durchschnittliche Aktivität der befragten Unternehmen zu nachhaltigem Lieferkettenmanagement schwach.
  • Kaum Unternehmen (3%) dokumentieren in ihrer Berichterstattung einen Dialog mit Stakeholdern wie NGOs und Gewerkschaften zu Nachhaltigkeitsaspekten in der Lieferkette.
  • Rund ein Drittel der untersuchten Unternehmen haben Audits implementiert. An der Spitze der betrachteten Unternehmen in Bezug auf ökologische Standards stehen Koninklijke, Kimberly-Clark und Glencore. In Bezug auf soziale Aspekte schneiden Koninklijke, Deutsche Telekom und BT Group am besten ab.

Für die Studie wurden rund 1.300 Unternehmen aus Europa, Nordamerika und der Region Asia-Pacific untersucht.


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