AmCham-Publikation "Corporate Responsibility" in diesem Jahr mit Schwerpunkt zu Diversity

07. Juni 2016

Die Amerikanische Handelskammer in Deutschland (American Chamber of Commerce in Germany e.V., AmCham Germany) und Frankfurt Business Media – Der F.A.Z.-Fachverlag veröffentlichten zum elften Mal die gemeinsame Publikation „Corporate Responsibility“. Neben konkreten Beispielen und Entwicklungen aus der CR-Praxis der amerikanischen und deutschen Wirtschaft enthält die Publikation wieder wissenschaftliche Fachbreiträge und eine Trendbefragung.

Die AmCham Mitglieder gehen in ihren Beiträgen insbesondere darauf ein, welche Rolle Diversity und Inklusion in ihren Unternehmen spielt. Sie präsentieren Beispiele von Diversity-Netzwerken, Aktivitäten zur individuellen Karriereförderung von Frauen und Männern sowie Initiativen zur Unterstützung von Flüchtlingen.

Die UPJ-Mitglieder Amway und ING-DiBa sind mit Best Practice Beispielen vertreten.

Ergebnisse der Studie:

  • Diversity und Inklusion sind für die teilnehmenden Unternehmen wichtig: 84,3% der Befragten geben an, dass sein Stellenwert im eigenen Unternehmen hoch oder sogar sehr hoch ist. Für 88,2% der Unternehmen ist das Thema in den vergangenen zehn Jahren zudem wichtiger geworden (für 3,9% wurde es unwichtiger).
  • Fast 80% der Befragten erwarten, dass das Thema auch künftig weiter an Bedeutung gewinnen wird. Bei gut 60% der teilnehmenden Unternehmen sind Diversity und Inklusion in der Unternehmensstrategie verankert.
  • Warum die Implementierung von Diversity- und Inklusionskonzepten für den Unternehmenserfolg relevant ist, beantworten die Teilnehmer insbesondere damit, dass vielfältige Teams die Produktivität fördern (83,3%). Zudem spielt das Thema eine wichtige Rolle beim Employer-Branding und als Baustein des Talentmanagements (je 71,4%). Für 61,9% ermöglichen Diversity und Inklusion Vorteile im globalen Wettbewerb. Knapp ein Drittel (28,6%) gibt an, dass damit Erwartungen der Kunden erfüllt werden.
  • Nicht alle Diversity-Dimensionen werden gleichermaßen betrachtet: 70,9% der Unternehmen legen einen besonderen Fokus auf die Frauenförderung, 45,1% fördern besonders Mitarbeiter mit Migrationshintergrund oder unterschiedlicher ethnischer Herkunft und 37,3% konzentrieren sich besonders auf die Förderung von menschen mit körperlichen Beeinträchtigungen. Die Dimensionen Glauben, Generationenmanagement, Erfahrung und Wissen, sowie die Förderung von Familie und Vätern werden nur von zwei bis vier Prozent der Befragten als Fokusthemen genannt.

An der Befragung haben 51 Unternehmen teilgenommen, insbesondere internationale Großunternehmen.


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