2016 Sustainability Leaders Report: Gute Noten für die deutsche Regierung

07. Juni 2016

Für den jährlichen Sustainability Leaders Report von GlobeScan, SustainAbility und Sustainable Brands haben über 900 Experten beurteilt, welchen Fortschritt Wirtschaft, Regierungen, NGOs und Wissenschaft in puncto nachhaltige Entwicklung gemacht haben und welche Entwicklungen sie für die kommenden 20 Jahre erwarten.

Ergebnisse der Studie:

  • Nichtstaatliche Akteure werden von den Befragten am besten bewertet. 57% der Befragten schätzen ihren Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung seit der Konferenz von Rio im Jahr 1992 als positiv ein. Regierungen werden dagegen nur von 6% der Befragten positiv bewertet.
  • Für die kommenden 20 Jahre sehen die Befragten die Verantwortung insbesondere bei Unternehmen und Regierungen. 34% der Befragten halten diese beiden Institutionen für entscheidend.
  • Unter den Unternehmen schneidet Unilever am besten ab und wird von 43% der Befragten als Vorreiter genannt. Patagonia, IKEA, Interface und Tesla werden ebenfalls häufig genannt.
  • WWF und Greenpeace sind die NGOs, die als Vorreiter im Bereich der nachhaltigen Entwicklung gesehen werden. Im Vergleich der Regierungen schneiden Schweden (27%) und Deutschland (25%) am besten ab.
  • Brancheninitiativen zu Nachhaltigkeitsaspekten werden eher kritisch beurteilt. Dies gilt insbesondere für Initiativen aus den Branchen Öl & Gas sowie dem Bergbau. 75% der Experten bewerten diese negativ. Besser schneiden die Branchen Forstwirtschaft, Biotechnologie und IT ab.

Für die Studie wurden 907 Nachhaltigkeitsexperten aus Wirtschaft, Regierungen, NGOs und Wissenschaft befragt. Die Befragten kamen aus 84 Ländern.


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