Deutschland bleibt eine Großbaustelle in Sachen Nachhaltigkeit

06. September 2017

Elf zivilgesellschaftliche Verbände und Netzwerke veröffentlichen einen Bericht zum Zustand nachhaltiger Entwicklung in Deutschland. Sie fordern Veränderungen von der künftigen Bundesregierung und dem neuen Bundestag.

"Deutschland ist noch meilenweit von einer nachhaltigen Entwicklung entfernt", bilanzieren elf Spitzenverbände, Gewerkschaften und Nichtregierungsorganisationen in ihrem neuen Bericht "Großbaustelle Nachhaltigkeit – Deutschland und die globale Nachhaltigkeitsagenda 2017". 42 Expertinnen und Experten aus der deutschen und europäischen Zivilgesellschaft analysieren in dem Bericht wichtige Baustellen deutscher Nachhaltigkeitspolitik von der Steuergerechtigkeit, über Armutsbekämpfung, Gesundheitsvorsorge, Kohleausstieg bis hin zu Gewaltprävention.

Messlatte ist die im Jahr 2015 von der Staatengemeinschaft verabschiedete Agenda 2030 mit den 17 Zielen für nachhaltige Entwicklung (SDGs). Neben dem Aufzeigen von Umsetzungslücken verweisen die Autorinnen und Autoren auf Alternativen und Lösungsmöglichkeiten und formulieren Erwartungen, wie es nach der Bundestagswahl am 24. September vorangehen muss.

Herausgeber sind: CorA – Netzwerk für Unternehmensverantwortung, Deutscher Bundesjugendring, Deutscher Gewerkschaftsbund, Deutscher Naturschutzring, Diakonie Deutschland, Forum Menschenrechte, Forum Umwelt und Entwicklung, Global Policy Forum, Netzwerk Steuergerechtigkeit, Plattform Zivile Konfliktbearbeitung und VENRO – Verband Entwicklungspolitik und Humanitäre Hilfe deutscher Nichtregierungsorganisationen.


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