Nachhaltigkeitsberichterstattung zu den SDGs

05. Januar 2018

Die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers hat die Unternehmens- und Nachhaltigkeitsberichterstattung von 470 Unternehmen weltweit untersucht. Ziel war es, die Prioritäten bezüglich der SDGs zu erfassen und die Qualität der Berichterstattung über die priorisierten SDGs zu analysieren.

Ergebnisse der Studie:

  • 62% Prozent der untersuchten Unternehmen behandeln derzeit die SDGs in ihrer Berichterstattung. Allerdings haben nur 37% einzelne SDGs priorisiert. Die restlichen 25% behandeln die Ziele weiterhin in allgemeiner Form. Damit bleiben 38%, die die Ziele noch gar nicht (oder nicht in dem Maße, dass sie darüber berichten) angegangen sind.
  • Unternehmen priorisieren die SDGs, von denen sie annehmen, dass sie für ihr Geschäft am relevantesten sind. Am häufigsten war dies bei  SDG13 (Massnahmen zum Klimaschutz), SDG8 (Menschenwürdige Arbeit und Wirtschaftswachstum) und SDG12 (Nachhaltige/r Konsum und Produktion) der Fall. Das SDG14 (Leben unter Wasser) war für die wenigsten  Unternehmen relevant.
  • Unternehmen setzen in ihrer Berichterstattung nach wie vor größtenteils auf deskriptive Aussagen. 28% setzen quantitative Ziele und stellen einen Bezug zu gesellschaftlichen Auswirkungen her. Die Themen "Reduzierung der Treibhausgasemissionen", die "Vertretung von Frauen in den Aufsichtsräten" und die "Energieeffizienz" erzielten die besten Ergebnisse in Bezug auf die Qualität der Berichterstattung.

Weiteres zum Thema

Zur Studie