CDP Supply Chain Report 2018 erschienen

14. Februar 2018

Im Rahmen des CDP-Lieferkettenprogramm wurden die Lieferanten von 99 Mitgliedern der CDP aufgefordert, über ihre Risiken und Chancen in den Bereichen Klima, Wasser und Entwaldung zu berichten. Die Ergebnisse veröffentlicht die Nichtregierungsorganisation wieder in einem Bericht.

Die CO2-Emissionen in den Lieferketten sind im Durchschnitt viermal so hoch wie bei den direkten Aktivitäten von Unternehmen. Der Bericht zeigt auf, dass sich die Zahl der Unternehmen, die sich mit den Emissionen in ihrer Lieferkette befassen, innerhalb eines Jahres verdopplet hat. Große Unternehmen weltweit haben im Jahr 2017 eine signifikante Reduzierung der Treibhausgasemissionen in Höhe 551 Mio. t CO2-Äquivalente in ihren Lieferketten erreicht.

Ergebnisse der Studie:

  • Über 70% der Befragten haben Klimarisiken und Klimachancen identifiziert, die das Potenzial haben, eine substanzielle Veränderung in ihrem Geschäft herbeizuführen.
  • 42% geben an, dass sie den Klimawandel in multidisziplinäre, unternehmensweite Risikomanagementprozesse integriert haben und 52% der Befragten haben den Faktor Klimawandel in ihre Geschäftsstrategie integriert.
  • 31% berichten von einem Rückgang der Emissionen im Jahresvergleich.
  • Die Mehrheit der befragten Unternehmen beschränkt sich in der Datenerhebung auf direkte Emissionen (Scope 1) und Emissionen aus bezogener Energie (Scope 2). Nur 34% der Befragten beschäftigen sich mit Scope-3-Emissionen und nur 23% berichten davon, auf ihre Zulieferer zuzugehen und Verbesserungen zu verlangen oder gemeinsam zu erarbeiten.

Die Daten stammen von über 4.800 Unternehmen aus 51 verschiedenen Branchen und 86 Ländern.