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Menschenrechtliche Risiko- und Auswirkungsanalyse

20. Juni 2016

20. Juni 2016 in Berlin. Ein zentrales Element der Umsetzung der unternehmerischen Sorgfaltspflicht zur Achtung der Menschenrechte ist es, die Auswirkungen der eigenen Geschäftstätigkeit auf die Menschenrechte zu ermitteln. Eine gemeinsame Veranstaltung des Deutschen Instituts für Menschenrechte und des Deutschen Global Compact Netzwerkes gewährt einen Eindruck in die Umsetzungspraxis deutscher bzw. europäischer Unternehmen.

Die proaktive und kontinuierliche Ermittlung menschenrechtlicher Risiken und tatsächlicher Auswirkungen bildet die Grundlage für weitere Maßnahmen der Integration menschenrechtlicher Sorgfalt im Unternehmen. So zum Beispiel für die Entwicklung von Leitlinien und Handlungsanleitung für zuständige Managerinnen und Manager, Mitarbeitende, Zulieferer und Geschäftspartner; für Beschwerdemanagement und Wiedergutmachung und für eine angemessene Fortschrittsmessung und Kommunikation.

Immer mehr Unternehmen beginnen, ihre eigenen Prozesse menschenrechtlicher Sorgfalt zu entwickeln. Durch die große Vielfalt an Geschäftsmodellen und Unternehmenstätigkeiten – und damit einhergehend unter-schiedlichen Risiken für nachteilige menschenrechtliche Auswirkungen – gibt es kein Patentrezept für die Umsetzung menschenrechtlicher Sorgfalt. Auch die Ansätze zur Ermittlung von menschenrechtlichen Risiken und Auswirkungen sowie der Umgang mit den identifizierten Herausforderungen variieren. Sie unterscheiden sich in ihrer Tiefe und ihrem Umfang in Abhängigkeit von Branche, Größe, Geschäftstätigkeit und Struktur der eigenen Wertschöpfungsketten.

UPJ ist Mitglied im Deutschen Global Compact Netzwerk.


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