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Profit vs. Nachhaltigkeit - Die Rolle des Privatsektors in Entwicklungsländern

19. Oktober 2017

19. Oktober 2017 in Bonn. Die Agenda 2030 der Vereinten Nationen mit den Sustainable Development Goals (SDG) stellt ein umfassendes Zielsystem dar, das neben der Bekämpfung von Armut und Hunger auch die Verringerung von Ungleichheiten beinhaltet. Im Rahmen der Veranstaltung sollen das Zusammenwirken zwischen Privatsektor und Entwicklungspolitik sowie die verschiedenen Kooperationsformen vor dem Hintergrund der SDG kritisch beleuchtet.

Zur Umsetzung der „Agenda 2030 – Nachhaltige Entwicklungsziele (SDG)“ erlangt der Privatsektor eine immer größere Bedeutung, auch für die Länder im Süden. Investitionen von Konzernen und Unternehmen in Entwicklungsländern werden von der öffentlichen Hand unterstützt. Verschiedene Kooperationsformen haben sich hierfür bereits etabliert. Doch wie kann unter der Zielsetzung von Profit- und Umsatzsteigerung garantiert werden, dass auch die ärmere Bevölkerung von Kooperationen zwischen Privatwirtschaft und Entwicklungszusammenarbeit profitiert? Als Minimalkonsens müssen international anerkannte Umwelt- und Sozialstandards, etwa der Kernarbeitsnormen der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO), geachtet werden.

Um eine stärkere Beteiligung der Privatwirtschaft sinnvoll gestalten zu können, sollte zunächst geklärt werden, wie groß der Bedarf an zusätzlichen Finanzressourcen ist. Des Weiteren sollten auch Entwicklungspotenziale in den armen Länder identifiziert werden. Die Verantwortung von deutschen kleinen und mittelständischen Unternehmen ist genauso relevant wie die der großen international agierenden Unternehmen um die entwicklungspolitische Ziele bis 2030 zu erreichen.

Veranstalter: VHS Bonn und SÜDWIND


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