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Verbindungen gestalten! Wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Mehrwert in der Praxis schaffen

13. März 2012

"Die Verbindungen zwischen wirtschaftlichem und gesellschaftlichem Fortschritt müssen stärker in den Blick genommen, erprobte Lösungen skaliert und damit Wirkung entfaltet werden", sagte Dr. Reinhard Lang, Geschäftsführender Vorstand des UPJ e.V. bei der Eröffnung der Jahrestagung des UPJ-Netzwerks am 12. März 2012 im Roten Rathaus in Berlin.

Podiumsdiskussion mit Roman Mesciek, Prof. Dr. Gesine Schwan, Prof. Dr. Meinhard Miegel, Andrea Fischer, Dr. Gerhard Timm, Günther Jünger (v.l.n.r.)

Vor 320 Gästen aus Wirtschaft, Zivilgesellschaft, Politik und Verwaltung betonte er, bei der Auseinandersetzung mit Corporate Social Responsibility müsse wieder mehr nach vorne geblickt werden.

"Ich wünsche mir, dass wieder mehr die Ernsthaftigkeit, Qualität und Reichweite von Aktivitäten in den Vordergrund rücken. Die Frage Freiwilligkeit vs. Regulierung überlagert momentan stark die Diskussion um eine verantwortliche Unternehmensführung. Das ist bringt uns nicht weiter. Weder plädiere ich für eine Laissez-faire-Ausrichtung von CSR, noch glaube ich, dass gesetzliche Regelungen alleine ausreichen, um gesellschaftliche Herausforderungen wirkungsvoll anzugehen. Entscheidend ist aber vor allem, dass Unternehmen, zivilgesellschaftliche Organisationen, Politik und Verwaltung gemeinsam innovative Problemlösungen entwickeln, die wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Mehrwert in der Praxis schaffen", so Lang.

Weitere Stärkung erfährt das UPJ-Netzwerk künftig durch die Unternehmen Hewlett-Packard und Dibella sowie die gemeinnützigen Mittlerorganisationen Freiwilligen-Agentur Leipzig und Freiwilligenagentur Cottbus, die während der Jahrestagung erstmals als Mitglieder vorgestellt wurden. Stephan Kohorst, Geschäftsführer Dr. Ausbüttel & Co. und Sprecher des UPJ-Unternehmensnetzwerks, begrüßte die Neuzugänge: "Die praktische Umsetzung von verantwortlicher Unternehmensführung steht im Mittelpunkt unseres Netzwerks. Ihr Know-how wird den Erfahrungsaustausch und die Zusammenarbeit bereichern."

Ebenfalls als neue Mitglieder im Netzwerk wurden Amway, Dornseif, die ERGO Versicherungsgruppe, der FOCUS Magazin Verlag und WILO sowie die Kölner Freiwilligen Agentur begrüßt. Ralf Baumgarth, Geschäftsführer des PARITÄTISCHEN Heidelberg und Sprecher des UPJ-Mittlernetzwerks, sagte: "Das stetige Wachstum des UPJ-Netzwerks ist sehr erfreulich, denn für die Verbreitung einer verantwortlichen Unternehmensführung und wirkungsvolle Problemlösungen braucht es starke Mitstreiter."

Während der Jahrestagung präsentierten über 60 Expertinnen und Experten aus allen gesellschaftlichen Sektoren erfolgreiche Programme sowie praktische Lösungen für Managementfragen, Rahmenbedingungen und gesellschaftliche Herausforderungen, zu denen Corporate Social Responsibility einen Beitrag leisten kann.

Bildmaterial sowie eine Dokumentation der Veranstaltung finden Sie hier.


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