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Unternehmerisches Klimamanagement entlang der Wertschöpfungskette – eine Sammlung guter Praxis

17. November 2016

Eine neue Publikation von WWF und CDP in Kooperation mit Ecofys und dem DGCN präsentiert eine Reihe von Unternehmensbeispielen zur Reduktion der Emissionen in der vor- und nachgelagerten Wertschöpfungskette. Auch Mitglieder aus dem UPJ-Netzwerk sind mit Beispielen vertreten.

Bild: WWF/CDP

Bei der Erreichung der nationalen und internationalen Klimaziele kommt der Wirtschaft eine Schlüsselrolle zu. Ein Großteil der unternehmerischen Emissionen entsteht dabei in der vor- und nachgelagerten Wertschöpfungskette, also in den 15 Scope 3 Emissionskategorien des Greenhouse Gas Protocols. Vor diesem Hintergrund reicht es für Unternehmen nicht mehr aus, sich auf die „einfachen“ Maßnahmen wie Energieeinsparungen mit kurzen Amortisationszeiten am Standort zu beschränken.

Mit der Veröffentlichung einer Sammlung von Beispielen guter Praxis für das unternehmerische Klimamanagement entlang der Wertschöpfungskette sollen Unternehmen beim Erfassen und der aktiven Reduktion ihrer Scope 3 Emissionen unterstützt werden. Beispiele kommen unter anderem von Telefónica Deutschland und der Unternehmensgruppe Nassauische Heimstätte/Wohnstadt.

Neben den Case Studies aus Unternehmen beinhaltet die Publikation Argumente für ein proaktives unternehmerisches Klimamanagement, eine Definition und Abgrenzung der 15 Scope 3 Emissionsquellen des GHG Protocols und spricht eine Reihe von Handlungsempfehlungen aus, die Unternehmen beim Erfassen, Steuern und Berichten von Scope 3 Emissionen unterstützen sollen.

Telefónica Deutschland und die Unternehmensgruppe Nassauische Heimstätte/Wohnstadt sind Mitglieder im UPJ-Netzwerk.


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