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Studie zum Umgang mit Menschenrechten in Unternehmen

21. Dezember 2016

Die KPMG-Studie „Addressing Human Rights in Business“ informiert Entscheidungsträger über aktuelle Best Practice Ansätze, um Menschenrechtsfragen aktiv zu identifizieren und adressieren zu können. Sie stellt unter anderem Perspektiven und Erfahrungen von elf führenden Großunternehmen vor.

Bild: KPMG

Unternehmen verschiedenster Branchen sehen sich vermehrt Erwartungen ausgesetzt, Menschenrechte in ihren Prozessen, entlang der Wertschöpfungskette und bezüglich ihrer Produkte und Dienstleistungen explizit zu berücksichtigen und potenzielle Verletzungen auszuschließen. Denn Tatenlosigkeit birgt Risiken: einerseits geht es um Markenwerte, Reputation und gute Beziehungen zu Kunden und Stakeholdern.

Gleichzeitig gehen Unternehmen die Menschenrechtsverletzungen begehen, ein zunehmendes rechtliches Risiko ein. Das Business & Human Rights Resource Centre listet mittlerweile über 100 Fälle in denen Unternehmen, zum Beispiel aufgrund von Diskriminierung und schlechten Arbeitsbedingungen, zu hohen Geldstrafen verurteilt wurden. Rechtliche Konsequenzen drohen Unternehmen auch bei Missachtung einiger in den letzten Jahren verabschiedeten nationalen Gesetze. Unter dem UK Modern Slavery Act und dem California Supply Chain Transparency Act müssen Unternehmen beispielsweise offenlegen wie sie sicherstellen, dass weder Sklaverei noch Menschenhandel in ihrer Wertschöpfungskette stattfinden. Das französische Gesetz Private Bill 501 verpflichtet Unternehmen zu berichten, wie sie Menschenrechtsrisiken und -auswirkungen identifizieren und verhindern.

Die Studie „Addressing Human Rights in Business“ beantwortet insbesondere folgende Fragen:

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