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Aktueller CDP-Bericht: Water-Stewardship in Europa noch ausbaufähig

10. März 2017

Am 6. März erschien ein neuer CDP-Bericht mit dem Titel "Catching up with the leaders: Accelerating corporate water stewardship in Europe" der die wasserbezogenen Daten von 121 europäischen Unternehmen in fünf Schlüsselbereichen analysiert. Der Bericht kommt zu dem Schluss, dass viele europäische Unternehmen noch mehr in Richtung Corporate Water Stewardship tun müssen.

Bild: CDP

Die Ergebnisse des Berichts zeigen eine wachsende Ungleichheit zwischen wenigen führenden Unternehmen und denjenigen, die in den Schlüsselbereichen der Wasserwirtschaft zurückbleiben.

Die Unternehmen schneiden in den Bereichen "Governance" und "Strategy" gut ab: So geben 76% der antwortenden Unternehmen an, dass das Thema auf Vorstandsebene angesiedelt ist.  80% der Unternehmen haben das Thema in ihre Strategie integriert. Europäische Unternehmen machen insgesamt 12 der 25 Unternehmen in der internationalen "CDP-Water-A" Liste aus. Davon kommen Bayer und BASF aus Deutschland.

36% der antwortenden Unternehmen berichten über den Umgang mit Wasserrisiken in eigenen Anlagen und der Lieferkette. 58% der Unternehmen, die von Investoren als wassersensibel identifiziert werden, haben trotz der wachsenden Anleger-Nachfrage nach Transparenz keine wasserbezogenen Daten bekannt gemacht.
Führende Investoren unterstreichen den ständig wachsenden Bedarf an Transparenz zur korrekten Bewertung von Wasserrisiken in ihren Portfolios. Um künftig Wassersicherheit zu gewährleisten, bedarf es laut CDP einer erhöhten Auseinandersetzung mit wasserbezogenen Themen. Diese müssen Risikobewertungen umfassen, die über die eigene Geschäftstätigkeit hinausgehen und betroffene Stakeholder einbeziehen.

Im Jahr 2016 forderte CDP wasserbezogene Informationen von 1.252 Unternehmen weltweit an (davon 288 in Europa), von denen 607 (48%) reagierten. Dieser zweite europäische CDP-Bericht analysiert die Antworten der 121 europäischen Unternehmen, die im Jahr 2016 wasserbezogene Daten angaben.

BASF ist Mitglied im UPJ-Unternehmensnetzwerk.


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