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5. Nürnberger Marktplatz: Über 30 Kooperationen zwischen Unternehmen und Einrichtungen der Flüchtlingshilfe

04. April 2017

Beim 5. Nürnberger Marktplatz entwickelten gemeinnützige Einrichtungen und Unternehmen gemeinsam Ideen, um die berufliche Integration von Flüchtlingen zu fördern. Die Ergebnisse wurden in über 30 Vereinbarungen schriftlich festgehalten.

Foto: Tanja Elm

Die berufliche Integration von Geflüchteten beginnt schon weit vor der Aufnahme einer ersten Arbeitsstelle. Um Kooperationen zwischen Unternehmen und Einrichtungen der Flüchtlingshilfe anzustoßen, veranstaltete TÜREN ÖFFNEN am 23.03.2017 den 5. Nürnberger Marktplatz. Unterschiedlichste Unternehmen und Arbeitgeber waren vertreten, um Flüchtlingen ihren Betrieb zu öffnen. Darunter auch die Brochier Gruppe, Mitglied im UPJ-Unternehmensnetzwerk. Den 16 vertretenen Unternehmen standen 14 gemeinnützige Einrichtungen mit Projekten aus der Flüchtlingshilfe gegenüber. In der zweistündigen Veranstaltung präsentierten sich die Teilnehmer und stellten dar, wie sie miteinander zur Integration Geflüchteter kooperieren wollten. Expertinnen und Experten berieten vor Ort zu fachlichen und rechtlichen Fragen.

Ziel war es, niedrigschwellige und einfache Kooperationen zwischen Unternehmen und Einrichtungen der Flüchtlingshilfe anzustoßen. Dieses Ziel wurde mehr als erfüllt: In über 30 schriftlichen Vereinbarungen wurden gemeinsame Vorhaben formuliert und festgehalten. Darunter zahlreiche Schnupperpraktika, Fachvorträge, Infoveranstaltungen oder Werksbesichtigungen. Aber auch umfangreichere Praktika mit Ausblick auf eine Ausbildungsstelle sind unter den Vereinbarungen.

Der Marktplatz wurde veranstaltet vom Team TÜREN ÖFFNEN des ISKA. Kooperationspartner waren das Sozialreferat der Stadt Nürnberg, Deutsche Bank, AAU e.V., bfz Nürnberg, die HWK für Mittelfranken und die IHK Nürnberg für Mittelfranken. Die Stadt Nürnberg und die Deutsche Bank förderten den Marktplatz auch finanziell. Zwischen 2008 und 2012 hat TÜREN ÖFFNEN vier Nürnberger Marktplätze für gemeinnützige Zwecke durchgeführt und befindet sich damit in guter Gesellschaft: In über 100 deutschen Kommunen wurden mit der Marktplatz-Methode bereits über 25.000 gute Geschäfte für das Gemeinwesen verwirklicht.


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