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Digitalisierung im Alter: Telefónica Deutschland lud zum Dialog in Hamburg

24. April 2017

Die Digitalisierung ermöglicht Senioren, im Alter mobil zu bleiben und sich den Alltag zu erleichtern. Viele ältere Menschen haben jedoch Berührungsängste gegenüber neuen Technologien. Um mit Konsumenten, Verbraucherschützern und Vertretern aus Politik darüber ins Gespräch zu kommen, haben Telefónica Deutschland und die Stiftung Digitale Chancen zur Diskussionsrunde „Sicherheit und Verbraucherschutz im Netz für Senioren“ auf Schloss Wandsbek in Hamburg eingeladen.

Bild: Telefónica Deutschland

Per Videotelefonie mit den Kindern und Enkelkindern in Kontakt bleiben, die nächstgelegene Apotheke ermitteln oder sich mit digitalen Spielen geistig fit halten – digitale Medien sichern älteren Menschen den Anschluss an die Gesellschaft. "Mit unserem Projekt „Digital mobil im Alter“, das wir seit einigen Jahren erfolgreich zusammen mit der Stiftung Digitale Chancen umsetzen, wollen wir Seniorinnen und Senioren diese Möglichkeiten aufzeigen und sie ermutigen, die Digitalisierung für sich zu nutzen“, sagt Claudia von Bothmer, Head of Corporate Responsibility bei Telefónica Deutschland. „Viele ältere Menschen sehen inzwischen die Vorteile, die das Internet bietet, aber nutzen nur einen Teil davon. Um die Gründe dafür herauszufinden, haben wir die Stiftung Digitale Chancen mit einer Begleitstudie beauftragt. In diesem Rahmen ist es uns ein großes Anliegen, den Dialog über den sicheren Umgang mit dem Internet zu fördern." Im Kulturschloss Wandsbek konnten sich nun Teilnehmer des Programms und Interessierte mit Experten aus Politik und Verbraucherschutz über ihre Erfahrungen austauschen.

"Eigentlich ist das Netz noch eine größere Chance für ältere Menschen als für jüngere", meinte Staatsministerin Aydan Özuguz in ihrem Grußwort. "Denn alles, was Menschen miteinander vernetzt, ist wahnsinnig hilfreich." Sie sei deshalb sehr froh um das Projekt „Digital mobil im Alter“ und glaube, dass man damit noch viel erreichen könne. Die Staatsministerin wies aber auch auf die Herausforderungen hin, vor denen Nutzer des Internets und von Social Media stehen.

Welche Apps und Anwendungen die Senioren besonders nützlich fanden und während des Projekts tatsächlich verwendet haben, zeigte Professor Herbert Kubicek, wissenschaftlicher Direktor der Stiftung Digitale Chancen, live am Tablet PC. Dabei stützte er sich auf einen Zwischenbericht der Begleitstudie zum Programm „Digital mobil im Alter“, die im Sommer 2017 veröffentlicht wird. „Die meisten Studienteilnehmer hätten die Tablets nur sehr ungerne zurückgegeben“, berichtete Kubicek. Weniger als fünf Prozent der Teilnehmer hätten den Test abgebrochen. "Dies ist ein Beleg für das hohe Interesse von Senioren an dieser Technologie. Die meisten beschränken sich aber noch auf niedrigschwellige Anwendungen, während sie noch zögern online einzukaufen und ihr Bankkonto online zu führen, obwohl sie davon Entlastungen erwarten."

Damit Senioren einen besseren Zugang zu neuen Technologien bekommen, steht die Vermittlung digitaler Kompetenzen im Vordergrund des Projekts „Digital mobil im Alter“. Telefónica Deutschland verleiht acht Wochen lang kostenfrei Tablet PCs mit einer Internetflatrate an Senioren-Einrichtungen. Betreut wird das Projekt von der Stiftung Digitale Chancen, die den Senioren verschiedene Nutzungsmöglichkeiten aufzeigt. Das Ziel ist, dass Senioren mit Hilfe der Tablets auch im Alter noch mobil und fit bleiben können.

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