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Think Big Tour 2017: Schüler engagieren sich für ein offenes und vielfältiges Zusammenleben

21. Juni 2017

Bereits im dritten Jahr in Folge besucht das Jugendprogramm der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung und der Telefónica Stiftung gemeinsam mit O2 verschiedene Schulen in ganz Deutschland, um mit Siebt- bis Zehntklässlern einen Projekttag zu gestalten. Insgesamt stehen bis Ende Juli 34 Schulen in Berlin, Frankfurt, Hamburg, Düsseldorf, Stuttgart, München und Nürnberg auf dem Plan.

Foto: Telefónica Deutschland

Auf der Schultour findet in den Klassenräumen der Workshop „Deine Idee, dein Einsatz – für EINE digitale Welt“ statt. Dabei lernen Jugendliche, wie sie eigene sozial-digitale Ideen entwickeln können, um aktuelle gesellschaftliche Herausforderungen anzugehen und eigene Projekte zu starten. Unter dem diesjährigen Motto „act:together_Zusammenhalt in Vielfalt unterstützt“ geht es insbesondere um Ideen, die sich für ein offenes und tolerantes Leben in einer vielfältigen Gesellschaft stark machen und diese aktiv mitgestalten möchten.
Die Schüler überlegen, wie Mitschülern mit Fluchthintergrund ein guter Start ermöglicht wird, wie Jugendliche sich für Politik begeistern lassen oder wie Medienkompetenz gestärkt wird, um beispielsweise „Fake News“ zu enttarnen. Anschließend entwickeln sie eigene Ideen und bekommen Tipps, wie sie diese umsetzen können. Denn mit der Unterstützung von Think Big können die Tour-Teilnehmer ein eigenes Projekt starten. In den Pausen können die Schüler beim interaktiven Programm auf dem Schulhof Virtual Reality-Brillen ausprobieren, einen 360-Grad-Einblick in Think Big bekommen, kreative Erinnerungsfotos in der Fotobox machen und sich über die Projektförderung bei Think Big informieren.

„Im Sinne der digitalen Teilhabe möchten wir junge Menschen dabei unterstützen, von Nutzern zu Gestaltern der digitalen Welt zu werden“, erklärt Claudia von Bothmer, Head of Corporate Responsibility bei Telefónica Deutschland. „Mit dem Think Big-Programm machen wir jungen Menschen Mut, digitale Zukunftsideen zu entwickeln“, ergänzt Wilke Ziemann von der Deutschen Kinder- und Jugend-Stiftung (DKJS).

Ein Highlight der siebenwöchigen Tour: In der ersten Woche hat die Think Big Tour im Telefónica BASECAMP für einen Workshop mit anschließender Diskussionsrunde mit politischen Vertretern und Comedian Idil Baydar Halt gemacht. Dabei ging es um das diesjährige Motto „act:together_Zusammenhalt in Vielfalt“. Zum Thema Vielfalt haben sich auch 75 Schüler aus der elften Jahrgangsstufe der Berliner Elinor-Ostrom-Schule Gedanken gemacht. Sie haben gemeinsam mit Jugendlichen aus zwei Willkommensklassen beim Telefónica BASECAMP teilgenommen und dort mit Blick auf die kommende Bundestagswahl diskutiert, wie sich Jugendliche politisch einbringen, aktiv teilhaben und dafür digitale Mittel einsetzen können. Unter Anleitung der erfahrenen Think Big Projektmacher Caro und Patrick entwickelten die Schüler eigene Ideen und drehten kleine Videoclips darüber.

Wie wichtig es gerade für junge Menschen ist, sich zu engagieren und Einfluss zu nehmen, machte Comedian Idil Baydar mit einem Stand-up-Act ihrer Kunstfigur „Jilet Ayse“ deutlich. Sie appellierte an die Jugendlichen, sich einzumischen, wählen zu gehen und respektvoll miteinander umzugehen. Dies spielte auch in der anschließenden Diskussionsrunde „Falsche Freunde und echter Hass: Wie wollen wir unser digitales Miteinander gestalten?“ eine zentrale Rolle. „Wir müssen genau hinsehen, ob jemand wirklich diskutieren will“, erläutert Bundestagsabgeordnete Christina Schwarzer (CDU). Geht es nur um Beleidigungen, mache Austausch keinen Sinn. Problematisch seien auch Pauschalisierungen wie „die Deutschen“ oder „Menschen mit Migrationshintergrund“ in den Medien und im Alltag, betonte Comedian Idil Baydar.

Telefónica Germany ist Mitglied im UPJ-Unternehmensnetzwerk.


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