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Frauen in Führungspositionen: SAP erreicht 25-Prozent-Ziel

11. August 2017

Nachdem das gesetzte Ziel früher als geplant erreicht wurde, hat sich der SAP-Vorstand nun erneut zur Steigerung des Anteils von Frauen in Führungspositionen um ein Prozent pro Jahr bekannt. Anvisiert ist nun ein neues Ziel von 30 Prozent bis zum Jahresende 2022.

Um die Vielfalt und Inklusion im Unternehmen gezielt zu fördern, lancierte die SAP im März 2013 eine neue Strategie mit den vier Schwerpunktbereichen Gleichberechtigung, Kultur und Identität, generationenübergreifende Zusammenarbeit und Menschen mit Behinderungen. Zwei Jahre zuvor war Nicole McCabe zur Leiterin des Bereichs Gender Intelligence im Global Diversity & Inclusion Office ernannt worden. Ihre Aufgabe bestand darin, herauszufinden, wie die SAP ihr Ziel eines Frauenanteils von 25 Prozent in Führungspositionen bis Ende 2017 erreichen könnte. Dieser lag 2011 bei 19 Prozent und war jährlich um weniger als 1 Prozent gestiegen. Ende letzten Monats jedoch konnte SAP die 25-Prozent-Marke knacken – sechs Monate früher als geplant.

Diese Mission sollte aber nie ein reines Zahlenspiel sein, sondern es ging stets darum, über eine große Vielfalt von Talenten zu verfügen, damit die SAP aus dem Potenzial vieler individueller Perspektiven schöpfen kann. Es ist längst nicht mehr Aufgabe eines einzigen Teams, sich den nächsten großen Trend auszudenken – es ist eine gemeinsame Anstrengung des gesamten Unternehmens, und Ideen kommen aus allen Bereichen. Die Gleichberechtigung von Männern und Frauen ist einer von vielen Faktoren, die die Sichtweise der SAP prägen und ihr Handeln leiten. Die verschiedenen Perspektiven der Geschlechter wirken sich auch direkt auf die Fähigkeit des Unternehmens aus, Geschäftsmöglichkeiten zu erkennen und wahrzunehmen. Von einer Kultur der Gleichberechtigung profitieren Männer und Frauen gleichermaßen.

Zudem geht das Engagement der SAP für Gleichberechtigung und Vielfalt jetzt auch über die eigenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter hinaus. Im Rahmen der Initiative „Business Beyond Bias“ kombiniert SAP ihr Wissen über Geschäftsprozesse mit Spracherkennung auf Basis von maschinellem Lernen, um unbewusste Voreingenommenheit im Arbeitsumfeld zu erkennen und zu verhindern. Mit dieser Maßnahme hat das Unternehmen eine wichtige Wegmarke auf seinem Kurs zur Beseitigung von unbewussten Vorurteilen und zur Schaffung einer integrativen Kultur erreicht.

SAP ist Mitglied im UPJ-Unternehmensnetzwerk.


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