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Die BMW Group auf der UN-Klimakonferenz in Bonn 2017: Neue Energiestrategie für CO2-freie Produktion

17. November 2017

Anlässlich der UN-Klimakonferenz in Bonn hat die BMW Group wesentliche Neuerungen ihrer Energiestrategie bekanntgegeben. Ab dem Jahr 2020 wird das Unternehmen weltweit ausschließlich elektrischen Strom aus erneuerbaren Quellen beziehen. Damit kommt die BMW Group ihrem langfristigen Ziel einer CO2-freien Produktion einen bedeutenden Schritt näher. Ende 2016 betrug der Anteil von Strom aus erneuerbaren Quellen bei der BMW Group weltweit 63%.

Bild: BMW Group

Die UN-Klimakonferenzen und das Engagement der BMW Group verbindet eine lange Tradition seit dem Jahr 1992. Die BMW Group beteiligte sich in den letzten Jahren an den Klimakonferenzen – kurz COP – in Lima, Paris und Marrakesch und übernimmt auch dieses Jahr eine aktive Rolle.

Der thematische Schwerpunkt am ersten Veranstaltungstag war auf die Dekarbonisierung des Transportsektors gerichtet. Unter anderem sprach Markus Duesmann, Mitglied des Vorstands der BMW AG, Einkauf und Lieferantennetzwerk, über dieses Thema in der Eröffnungsansprache des Sustainable Innovation Forums: „Die BMW Group ist seit vielen Jahren Partner der UN-Klimakonferenz und als Innovationsträger seit langem beim Thema Nachhaltigkeit engagiert. Die Dekarbonisierung ist ein wichtiger Bestandteil der Nachhaltigkeitsdebatte und besitzt für die Rolle der Automobilindustrie jetzt und in Zukunft einen hohen Stellenwert. Wir betrachten beim Thema nachhaltige Verantwortung die gesamte Wertschöpfungskette vom Einkauf über die Produktion, zum Produkt, bis zu den Mobility Services als Gesamtsystem von Lebenszyklen. Schon heute kaufen wir 63% unseres Stromes aus erneuerbaren Energien ein. Und wir freuen uns, im Rahmen der COP 23 ankündigen zu können, dass 2020 unser Ziel lautet: 100%!“

Auch Dr. Thomas Becker, Leiter Politik und Außenbeziehungen der BMW Group, diskutierte in einer Podiumsdiskussion gemeinsam mit BBC-Moderator Nik Gowing , Dr. Philipp Rode von der London School of Economics sowie George Heyman, Minister für Umwelt und Klimawandel von British Columbia, Kanada, über neue Ansätze nachhaltiger und effizienter Transportlösungen, innovative Geschäftsmodelle neuer Mobilitätsdienstleistungen sowie die Zukunft und damit verbundene Herausforderungen der E-Mobilität: „Der weltweit steigende Anteil von Elektro- und Hybridfahrzeugen wirft die Frage auf, wie sich diese Fahrzeuge am besten in unsere Stromnetze integrieren lassen. Die BMW Group leistet durch E-Mobilität mehr als einen wesentlichen Beitrag zur Dekarbonisierung: Neue Geschäftsmodelle, die Elektromobilität in Zukunft zu einem entscheidenden Teil eines flexibleren integrierten Energiesystems werden lassen.“

Nachhaltigkeit wird bei der BMW Group ganzheitlich behandelt. Sie umfasst so nicht nur die Produkte, sondern die gesamte Wertschöpfungskette und wird auf diese Weise eine Grundvoraussetzung für individuelle Mobilität und deren Akzeptanz in der Gesellschaft. Die BMW Group verankert dieses Verständnis durch die Umsetzung der zehn Prinzipien des Global Compact der Vereinten Nationen und durch die Unterstützung der Sustainable Development Goals der Vereinten Nationen.

Die BMW Group ist Mitglied im UPJ-Unternehmensnetzwerk.


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