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Umweltschonend zum Arbeitsplatz

23. Januar 2018

Im Rahmen der "mobil gewinnt Fachtagung und Preisverleihung" in Berlin nahm Nachhaltigkeitsbeauftragter Felix Lüter vor wenigen Tagen aus den Händen der Bundesumweltministerin sowie von Bundesverkehrsminister Christian Schmidt einen der drei Hauptpreise in der Kategorie "Großbetrieb" entgegen. Die Unternehmensgruppe hatte sich mit ihrem Mobilitätskonzept an einem Wettbewerb beteiligt, der im Rahmen des Förderprogramms "mobil gewinnt" ausgelobt worden war.

Foto: UGNHWS / Walter Vorjohann

Weitere Preisträger in der Kategorie "Großbetrieb" sind die MV Werften Wismar GmbH sowie die Alnatura Produktions- und Handels GmbH. Die Sieger bekamen jeweils eine Urkunde, einen Pokal, 2.000 Euro Preisgeld sowie eine Skulptur des "mobil gewinnt"-Logos. Außerdem erhalten alle Gewinner exklusiv die Chance auf eine Förderung durch das Bundesverkehrsministerium. Mithilfe dieser finanziellen Mittel sollen die Gewinner ihre geplanten Maßnahmen realisieren. Für Felix Lüter ist die Auszeichnung ein wichtiges Signal dafür, dass die Nachhaltigkeitsstrategie, die sich die Unternehmensgruppe auf die Fahnen geschrieben hat, Früchte trägt. "Seit heute haben wir es Schwarz auf Weiß, dass wir mit unseren geplanten Maßnahmen im Bereich nachhaltige Mobilität auf Bundesebene branchenübergreifend eine Vorreiterrolle einnehmen", sagte Lüter am Rande der Preisverleihung. "Daher freuen wir uns sehr über diese Auszeichnung. Viel wichtiger aber ist, dass die Vorteile zukunftsweisender Mobilität auf diese Weise mehr öffentliche Aufmerksamkeit bekommen. Das ist nötig, damit mehr Menschen einfach mal andere Mobilitätsformen ausprobieren und herausfinden, was für ihre Wegstrecken individuell passt. Denn oft nehmen wir gar nicht die für uns beste, sondern die gewohnte Art der Verkehrsmittel." Genau diesen Aspekt betonten auch die beiden Bundesminister in ihren Ansprachen. "Die steigende Zahl der Fahrzeuge auf Deutschlands Straßen belastet nicht nur die Umwelt, sondern auch Betriebe und ihre Beschäftigten", sagte Barbara Hendricks. "Vielerorts ist der Arbeitsweg mit Stress und hohen Kosten verbunden. Hier wollen wir ansetzen und zeigen, dass eine nachhaltigere Mobilität nicht nur ein Gewinn für die Umwelt ist, sondern ebenso für die Unternehmen und ihre Beschäftigten." Bundesverkehrsminister Schmidt betonte, dass Unternehmen dazu beitragen können, den Arbeitsweg ihrer Mitarbeiter einfacher, komfortabler und umweltschonender zu gestalten. "Damit leisten wir einen Beitrag für mehr Mobilität bei weniger Emissionen. Wer schnell, sicher und damit stressfrei zur Arbeit kommt, ist außerdem kreativer und effizienter."

Die Jury lobte die Unternehmensgruppe Nassauische Heimstätte/Wohnstadt vor allem für den ganzheitlichen Ansatz. Nicht nur einzelne Maßnahmen, sondern ein abgestimmtes Bündel verschiedener Angebote sollen für die vielfältigen Mobilitätsbedarfe der Mitarbeiter die besten Lösungen bieten. Besonders zukunftswei- send fand die Jury, dass nicht nur Maßnahmen für Mitarbeiter, sondern auch An-gebote für Mieter in der Planung sind. Für die Mitarbeiter sollen unter anderem induktiv aufladbare Pedelecs sowie E-Lastenräder an den Hauptstandorten des Unternehmens bereitgestellt werden. Sowohl die Räder als auch die elektrisch und gasbetriebenen Pool-Pkw stehen für die Mitarbeiter nicht nur dienstlich, sondern außerhalb der Kernarbeitszeiten auch privat als Mietoption zur Verfügung. Auf positive Resonanz stieß auch die Idee, den Mitarbeitern für private Radanschaffungen ein Dienstrad-Leasing mit attraktiven Konditionen anzubieten. Die Nutzung des ÖPNV soll durch RMV-Verbundkarten für die Mitarbeiter attraktiver werden.

Die Unternehmensgruppe Nassauische Heimstätte/Wohnstadt ist Mitglied im UPJ-Unternehmensnetzwerk.


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