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10 goldene Regeln für gesellschaftliches Engagement

25. März 2009

Die folgenden 10 Goldenen Regeln für erfolgreiches gesellschaftliches Engagement wurden von der betapharm Arzneimittel - Preisträger der Initiative "Freiheit und Verantwortung" und Gründungsmitglied des Corporate Citizenship-Netzwerks "Unternehmen: Aktiv im Gemeinwesen" - zusammengestellt.

  1. Das Engagement spiegelt die Unternehmensphilosophie wider
    Um gesellschaftliches Engagement langfristig und erfolgreich zu betreiben, muss es die Grundwerte des Unternehmens widerspiegeln und Bestandteil der Firmenphilosophie und der gelebten Unternehmenskultur werden.
  2. Informieren und Entwickeln
    Ein sinnvolles und zum Unternehmen passendes Engagement zu finden, stellt eine große Herausforderung dar. Ausgangspunkt kann z. B. ein bestehendes Sponsoring sein, das weiter ausgebaut wird. Der künftige Erfolg und Nutzen des Engagements hängt wesentlich davon ab, wie gut sich ein Unternehmen darauf vorbereitet hat. Zahlreiche Dienstleister wie Vermittlungsagenturen, Netzwerke oder die Bundesinitiative "Unternehmen: Partner der Jugend" (UPJ) e.V. bieten hierzu kompetente Hilfe.
  3. Strategisch denken und langfristig planen
    Gesellschaftliches Engagement ist Teil der Unternehmensstrategie, denn nur dann wird der Nutzen für alle Beteiligten optimiert. Langfristiges Engagement ist wesentlich effektiver als einzelne, unzusammenhängende Sponsoring-Aktivitäten.
  4. Mitarbeiter integrieren und Kompetenzen fördern
    Das gesellschaftliche Engagement bezieht möglichst viele Unternehmensbereiche und Mitarbeiter mit ein. Die gemeinsame Arbeit an gemeinwohlorientierten Aktivitäten verbindet und motiviert. Die Mitarbeiter erwerben dadurch neue Kenntnisse und erweitern ihre Kompetenzen.
  5. Die passenden Inhalte und Bezüge herstellen
    Das Engagement muss inhaltlich zum Unternehmen passen. Ein wirklich gutes Engagement stellt nicht nur finanzielle Mittel bereit, sondern bringt unternehmerisches und branchenspezifisches Know-how ein. So macht es zum Beispiel Sinn, wenn eine Unternehmensberatung mit Hilfe von Projekt-Patenschaften ihr Wissen aus der Wirtschaftspraxis in die Schulen bringt.
  6. Auf professionelle Umsetzung Wert legen
    Die Umsetzung des gesellschaftlichen Engagements muss einem ebenso professionellen Anspruch genügen wie sie für Projekte im Kerngeschäft gelten. Neben der fachlichen Kompetenz erfüllt das Unternehmen die aus dem Engagement erwachsenden Ansprüche und Pflichten dauerhaft.
  7. Sinnvoll und richtig kooperieren
    In der Zusammenarbeit mit einem gemeinnützigen Partner liegt der Schlüssel zum Erfolg: Die verschiedenen Partner tauschen Ideen aus, lernen voneinander und realisieren gemeinsame Projekte. Die Gründung eines gemeinnützigen Instituts oder einer Stiftung bezeugt die Ernsthaftigkeit des unternehmerischen Engagements. Gegenseitiger Respekt und die Zusammenarbeit der Partner "auf Augenhöhe" ist die Basis für erfolgreiche Kooperation.
  8. Kontakte knüpfen und nutzen
    Unternehmerisches Engagement bietet viele hervorragende Gelegenheiten zum Knüpfen von Kontakten. Ein Vorteil, der durch gezieltes Networking voll ausgeschöpft und zum Wohle des Unternehmensgeschäftes und des Engagements genutzt werden kann.
  9. Erst etwas bewegen und dann kommunizieren
    Das gesellschaftliche Engagement sollte erst dann nach außen kommuniziert werden, wenn die Partner, konkrete Projektziele und erste Maßnahmen feststehen.
  10. Transparent nach innen und außen kommunizieren
    Die Kommunikation des Engagements erfolgt z. B. über die kontinuierliche Pressearbeit, einen Geschäftsbericht oder in Form eines eigenen Corporate-Citizenship-Berichts. Je deutlicher der Nutzen aller Partner beschrieben wird, umso besser können alle Interessengruppen das Engagement einordnen und würdigen. Ein weiterer positiver Effekt: Über das konkrete Projekt hinaus wird die Idee von Corporate Citizenship verbreitet.

© betapharm Arzneimittel GmbH


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Wolfgang Niedermaier, Geschäftsführer der betapharm Arzneimittel GmbH

"Soziale Verantwortung und wirtschaftlicher Erfolg sind für uns untrennbar verbunden. Wir sehen uns als hartnäckig engagierte Förderer einer ganzheitlichen Patientenversorgung. Wir unterstützen vor allem Ärzte und Apotheker bei der Patientenberatung. Wir holen aber auch die Kassen ins Boot, fördern Forschung oder bringen Praxis und Wissenschaft zusammen. Immer mit dem Bewusstsein, dass der Mensch das Maß der Dinge ist."

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