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Kompetenz-orientierte Unternehmenskooperation

25. März 2009

Spenden und Sponsoring - vor allem also das Erschließen finanzieller Mittel und Sachleistungen - sind seit langem die Schlüsselbegriffe, wenn es darum geht, Unternehmen als Unterstützer zu gewinnen. Doch wer immer nur an finanzielle Ressourcen denkt übersieht, dass Unternehmen auch über spezifische Kompetenzen verfügen, die für die Qualitäts- und Organisationsentwicklung gemeinnütziger Organisationen von Bedeutung sein können.

Gemeinnützige Organisationen und bürgerschaftliche Initiativen sind die Experten im Gemeinwesen für Jugendhilfe, Familienförderung, informelles Lernen, Soziales, Sport oder Kultur. Ihre Einrichtungen und Dienstleistungen bilden die soziale und kulturelle Infrastruktur, in der das Soziale Kapital entsteht, das eine Gesellschaft zusammenhält. Kompetenz-orientierte Unternehmenskooperation kann die Organisationen dabei auf spezifische Weise unterstützen, ihr Potential weiter zu entwickeln, ihre Effektivität zu steigern und so ihre ideelle Arbeit zum Nutzen ihrer Adressaten besser zu machen.

Unternehmen verfügen über betriebliche Beratungskompetenzen, Fach- und Erfahrungswissen in allen Bereichen der Unternehmensentwicklung, die sie als Ressourcen für die Organisations- und Qualitätsentwicklung der Gemeinnützigen pro bono einsetzen können -– sei es zum Beispiel bei der Erstellung schlüssiger PR-Konzepte, der langfristigen Finanzplanung, der Entwicklung von Management- und Steuerungskompetenzen, der Mitarbeiterführung, der Einrichtung neuer Räumlichkeiten oder der strategischen Organisationsentwicklung insgesamt.

Das Arbeitspapier "Kompetenz-orientierte Unternehmenskooperation" stellt praktische Beispiele vor und systematisiert die verschiedenen Möglichkeiten, wie Unternehmen in die Qualitäts- und Organisationsentwicklung von gemeinnützigen Organisationen eingebunden werden können.


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Download Arbeitspapier "Kompetenz-orientierte Unternehmenskooperation" (384KB)