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Adressaten-orientierte Unternehmenskooperation

20. März 2009

Die Verbreitung von Kooperationsprojekten, in denen sich MitarbeiterInnen von Unternehmen mit Unterstützung ihrer Betriebe in gemeinnützigen Organisationen engagieren (Corporate Volunteering), steigt. Dabei wird immer auch eine direkte face-to-face-Beziehung von Unternehmensmitarbeiter/innen und Adressaten hergestellt und Lernen außerhalb formalisierter Bildungsinstitutionen und -kontexte gefördert.

Menschen aus ganz unterschiedlichen Lebenswelten begegnen - wie z.B. in Mentoring- und Patenprojekten, Teameinsätzen, Führungskräftetrainings oder beim Praxislernen. Eher nebenbei werden dabei auch soziale und interkulturelle Handlungskompetenzen der Adressaten gestärkt, der "Möglichkeitsraum" dessen, was bspw. involvierte Jugendliche für sich erreichen wollen, erweitert und neue Lernmotivationen geweckt. Unternehmen können aber auch selbst Orte informellen Lernens sein und Zugänge zu neuen persönlichen Beziehungen und sozialen Netzwerken im Umfeld eröffnen.

Das Arbeitspapier "Adressaten-orientierte Unternehmenskooperation" stellt praktische Beispiele vor und systematisiert die verschiedenen Möglichkeiten, wie Unternehmen zum Lernen und Kompetenzerwerb in informellen Kontexten beitragen können.


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Download Arbeitspapier "Adressaten-orientierte Unternehmenskooperation" (416KB)