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Christian Aid: Behind the mask. The real face of corporate social responsibility

02. Februar 2004

Alles nur schöner Schein sei der Versuch multinationaler Unternehmen, wenn sie davon sprächen, im Rahmen von CSR daran zu arbeiten, die Welt zu verbessern, behauptet ein neuer Report von Christian Aid, der Entwicklungshilfeorganisation der Kirchen im Vereinigten Königreich und in Irland.

Der Bericht arbeitet mit Fallstudien unter anderem zu Shell, British American Tobacco und Coca Cola und fordert die Politik zu neuen Gesetzen auf, die Unternehmen dazu zwingen, sich verantworlich zu verhalten. Statt Corporate Social Responsibility stünde jetzt Corporate Social Accountability auf der Tagesordnung. Christian Aid ist Teil der Corporate Social Responsibility Coalition, der u.a. auch Amnesty International und Friends of the Earth angehören, und die mittels Kampagnen die britische Regierung bewegen will, Regeln für Unternehmen einzuführen, damit sie ihren humanitären und menschlichen Verpflichtungen nachkommen. Download des Berichtes und weiterer Berichte auf der Internetseite von Christian Aid Inzwischen hat Business in the Community auf den Report reagiert. Er mache "grässliche" Vorschläge zur Verschärfung der Gesetze für Unternehmen und zeuge von lauter Missverständnissen, worum es bei CSR ginge. Die Rolle der Gesetzgebung sei es, minimale Standards sicher zu stellen. Bei CSR gehe es um "Best Practice" und CSR sei im Kern freiwillig, betonte Mallen Baker, Direktor für Entwicklung bei Business in the Community im Guardian.


Weiteres zum Thema

Der Bericht "Behind the mask" (1131kb)

Internetseite von Christian Aid

Business in the Community hits back at critics: Mallen Baker im britischen Guardian

Internetseite von Business in the Community

Internetseite von Mallen Baker

Internetseite von Corporate Responsibility