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Bündnis deutscher NGOs fordert UN-Normen für Unternehmen

26. März 2004

Mit einer gemeinsamen Erklärung hat sich ein breites Bündnis deutscher Nichtregierungsorganisationen in den Verhandlungen der UN-Menschenrechtskommission zu Wort gemeldet. Sie fordern sowohl die Kommission als auch Regierungen, transnationale Konzerne und die Zivilgesellschaft auf, die UN-Normen für Unternehmen zu unterstützen.

Die deutsche Sektion von amnesty international, der Evangelische Entwicklungsdienst, der BUND, FIAN Deutschland, Germanwatch, Misereor, WEED und das deutsche Kommittee des World University Service haben den Aufruf verfasst. "Die UN-Normen", so die Pressemitteilung des Bündnisses, "enthalten keinesfalls neue Verpflichtungen, sondern fassen lediglich verbindliche Regelungen aufgrund völkerrechtlicher Abkommen zusammen. Dennoch sind sie seit ihrer Verabschiedung durch die UN-Kommission im August 2003 auf regen Widerstand in der Wirtschaft gestoßen. Sie sind eines der am heißesten diskutierten Themen der diesjährigen Menschenrechtskommission, die noch bis zum 23. April in Genf tagt."


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Internetseite der UN

Internetseite von Germanwatch