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Getting on Board with Corporate Social Responsibility

09. September 2008

Unternehmensvorstände können und sollten die Sozial- und Umweltleistung ihrer Unternehmen vermehrt beeinflussen. Dies fordert die Non-Profit Organisation "The Conference Board of Canada" in ihrer Studie "The Role of the Board of Directors in Corporate Social Responsibility".

Investoren haben mittlerweile erkannt, dass das Management von Sozial und Umweltaspekten sowie die Art, wie Unternehmen auf ökologische und soziale Trends eingehen, den Unternehmensgewinn beeinflussen kann. Nun sind laut Studie die Vorstände der Unternehmen gefragt, dies zu erkennen und auf die Ansprüche von Investoren und anderer Stakeholder bezüglich der sogenannten ESG-Kriterien (environmental, social and governance criteria) einzugehen.

Ergebnisse der Studie:

Die Studie stellt anhand der bestehenden Good-Practice Beispiele einen "Fahrplan" vor, wie Vorstände die Umwelt- und Sozialleistung ihres Unternehmens verbessern können. Es werden folgende Kernelemente empfohlen: Integration von CSR in Unternehmensmission und -werte, Kommunikation des Committments durch den Vorstand sowohl intern als auch extern, Integration von Umwelt- und Sozialaspekten in Risikomanagement und Unternehmensstrategie, Sicherstellung einer Aufsicht der CSR-Leistung und der Fortschritte im Erreichen der Umwelt- und Sozialziele, Berichterstattung über die Umwelt- und Sozialleistung.

Im Rahmen der Studie wurden 28 kanadische und internationale Treiber der CSR-Szene sowie 18 Geschäftsführer kanadischer und internationaler Unternehmen, die ein CSR-Komitee eingerichtet haben, befragt.


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Download der Studie als PDF (798kb)

Internetseite The Conference Board of Canada