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In männerdominierten Berufen und bei knapper Personaldecke: Wer Arbeitszeit reduzieren will, bekommt oft Probleme

21. November 2016

Beschäftigte sollten ihre Arbeitszeit je nach Lebensphase anpassen dürfen. Doch oftmals ist das unerwünscht. Vor allem Männer und hochqualifizierte Beschäftigte bekommen Probleme, wenn sie zeitweise kürzer treten wollen. Die Gründe: mangelndes Verständnis, rigide Arbeitsorganisation und knappe Personalausstattung. Das zeigt eine neue Studie der Hans-Böckler-Stiftung.

Die Autoren der Studie "Arbeitszeitoptionen im Lebensverlauf - Bedingungen und Barrieren ihrer Nutzung im Betrieb" haben anhand von 121 Interviews untersucht, wie Arbeitszeitoptionen – zum Beispiel Teilzeit, Elternzeit oder Freistellungen für Ehrenämter und Bildung – in der betrieblichen Praxis genutzt werden. Befragt wurden Beschäftigte und Experten in Industrieunternehmen, Polizeibehörden und Krankenhäusern. Dabei zeigten sich große Unterschiede nach Beruf, Geschlecht und Position in der Firmenhierarchie.

Ergebnisse der Studie:


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