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Potenziale von Brancheninitiativen zur nachhaltigen Gestaltung von Liefer- und Wertschöpfungsketten

08. Juni 2017

Die Studie fokussiert auf Brancheninitiativen, welche sich auf einen gemeinsamen Standard zur Vermeidung sozial-ökologischer Nebenfolgen bei ihren Lieferanten geeinigt haben. Die Brancheninitiativen werden im Hinblick auf ihr Potenzial vor dem Hintergrund des "Nationalen Aktionsplans Wirtschaft und Menschenrechte" der Bundesregierung (NAP) analysiert.

Im Mittelpunkt steht die Verantwortung von Unternehmen zur Achtung der Menschenrechte in der Liefer- und Wertschöpfungskette und hierbei einzuführende due diligence Prozesse. Die Studie untersucht, inwiefern Brancheninitiativen dazu beitragen können, dass Unternehmen diese Verantwortung wirksam übernehmen.

Insgesamt wurden 14 Brancheninitiativen anhand von neun Bewertungskategorien (Lizenzmodelle, Impact-Messung, Capacity Building, Validierungsprozess, Follow-up-Prozesse, Beschwerdemechanismen, Berichterstattung, Rückverfolgbarkeit von Informationen entlang der Lieferkette sowie Einbeziehung von Stakeholdern) in die Analyse miteinbezogen. Durch qualitative Interviews mit unterschiedlichen Anspruchsgruppen aus Wirtschaft und Zivilgesellschaft und den Initiativen identifiziert die Studie Good Practice Beispiele und allgemeine Defizite und schließt mit Empfehlungen für eine Weiterentwicklung von Brancheninitiativen hinsichtlich eines aktiven Beitrags zur Umsetzung des NAP.

Ergebnisse der Studie

Die Studie wurde im Auftrag des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales erstellt.


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