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Viele Menschen engagieren sich freiwillig in der Flüchtlingshilfe

16. Februar 2018

Das Institut für Demoskopie Allensbach hat im Auftrag des Bundesfamilienministeriums in einer zweistufigen repräsentativen Umfrage das Engagement in der Flüchtlingshilfe in Deutschland untersucht.

Zusammen mit der Zunahme der Flüchtlingszahlen im Herbst 2015 wuchs auch das Engagement der deutschen Bevölkerung zur Unterstützung und Integration der Flüchtlinge. Zwar wurden die nach Deutschland Geflohenen auch schon vor diesem Zeitpunkt von Freiwilligen unterstützt. An vielen Orten gab es bereits eta „Lern-“ und „Lesepatenschaften“ oder auch Helferkreise, deren Mitglieder zum Beispiel bei Behördengängen Hilfestellung leisteten. Doch mit der Zunahme der Flüchtlingszahlen ab September 2015 erweiterte sich die Hilfsbereitschaft noch einmal beträchtlich.

Ergebnisse der Studie:

Um das Engagement zu untersuchen, wurde eine zweistufige Untersuchung durchgeführt. Zunächst wurde die Beteiligung an der freiwilligen Flüchtlingshilfe im Rahmen einer repräsentativen Bevölkerungsumfrage mit rund 1.400 Befragten erfragt. Auf Grundlage der so ermittelten Strukturinformationen konnte dann eine Stichprobe von 558 aktiven Helferinnen und Helfern zusammengestellt werden, die in mit mündlich-persönlichen Interviews befragt wurde.


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