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Strategisches Corporate-Citizenship-Management

01. April 2009

Aufgabenfelder, Instrumente und Nutzenpotential von Unternehmenskooperationen mit gemeinnützigen Organisationen, dargestellt an einem Projekt der SportScheck GmbH zur nachhaltigen Förderung der Sportaktivität von Kindern und Jugendlichen.

Diplomarbeit am Lehrstuhl für Moraltheologie, Institut für Angewandte Ethik in Wirtschaft, Aus- und Weiterbildung der Universität Passau. Miriam Schuller, 2009.

Abstract
Ziel der Arbeit ist es, einen Überblick über wirtschafts- und unternehmensethische Konzepte zu geben und an einem konkreten Projekt, das von der Autorin gemeinsam mit dem Unternehmen SportScheck entwickelt wurde, empirisch durchzuführen.

Es wird die Hypothese aufgestellt, dass ein deutsches Unternehmen aus dem Sportbereich einen bewussten und nachhaltigen Beitrag als Corporate Citizen leistet. Zunächst erfolgt eine ausführliche theoretische Betrachtung wirtschafts- und unternehmensethischer Ansätze sowie eine Begriffsdefintion und -abgrenzung von Corporate Citizenship sowie angrenzender Konzepte und Bereiche.

Am Beispiel des Projektes der SportScheck GmbH wird nachfolgend aufgezeigt, inwieweit ein deutsches Unternehmen als Corporate Citizen seine Verantwortung gegenüber der Gesellschaft durch ein Corporate Citizenship-Projekt wahrnehmen und dieses verwirklichen kann. Dabei wird geklärt, welche Aufgabenfelder, Instrumente und Nutzenpotentiale Firmen zur Verfügung stehen, um bürgerschaftliches Engagement in Deutschland zu realisieren. Der Projektschwerpunkt liegt dabei auf der Erarbeitung und Anwendung eines Lösungsansatzes, der übergewichtige Kinder und Jugendliche in ein sinnvolles und nachhaltiges Bewegungsprogramm einbinden soll, wobei dieses Projekt umfassend und langfristig konzipiert sein muss, um einen möglichst nachhaltigen (Sport-) Effekt zu erzielen.

Die Arbeit schließt mit einer zusammenfassenden Bewertung zu strategischem Corporate Citizenship-Management in Bezug auf seine Verankerung, Umsetzung und Profilierung, d.h. klärt die Frage inwieweit CC professionalisiert werden kann. Sie kommt u.a. zu dem Ergebnis, dass bei einer Corporate Citizenship-Strategie hauptsächlich auf die bereichsübergreifende Verankerung in allen Unternehmensbereichen zu achten ist.

Betreuer
Prof. Dr. Dr. Peter Fonk


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