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Soziales Engagement von Unternehmen lohnt sich

29. März 2009

Soziale Kooperationen sind keine Frage der Unternehmensgröße oder Branche. Neun Praxisbeispiele aus Nordrhein-Westfalen zeigen, wie vielfältig Ansatzpunkte und Einstiegsmöglichkeiten sind - und dass es gar nicht so schwer ist, sich auf den Weg zu machen.

Kein Unternehmen agiert im luftleeren Raum. Themen wie Integration, demografischer Wandel, Versorgung mit Kinderbetreuungseinrichtungen, sozialer Zusammenhalt, Arbeits- und Ausbildungslosigkeit von Jugendlichen oder die soziale Infrastruktur brennen auf Grund ihrer Bedeutung für eine positive Entwicklung am Standort den Unternehmen und den betroffenen Menschen gleichermaßen unter den Nägeln.

Zunehmend wird aber deutlich, dass einseitige Lösungsversuche nach dem Motto "mehr Markt", "mehr Staat" oder "mehr Eigeninitiative" nicht zu den erforderlichen Ergebnissen führen. Erfolgversprechende Antworten auf aktuelle Herausforderungen werden immer öfter in neuen Allianzen gesucht, in denen Akteure aus Wirtschaft, Staat und Zivilgesellschaft im eigenen Interesse ihre Rollen neu bestimmen, ihre Kompetenzen und Ressourcen bündeln und gemeinsam neue Lösungswege gehen.

Viele Unternehmen engagieren sich bereits in solchen sozialen Kooperationen. Über ihre eigentliche Geschäftstätigkeit hinaus leisten sie einen Beitrag zur Bewältigung gesellschaftlicher Probleme. Dabei verbinden sie gezielt den Nutzen für das Gemeinwohl mit dem Nutzen für eine erfolgreiche, langfristig ausgerichtete, nachhaltige Geschäftspolitik.

Die Broschüre präsentiert erfolgreiche Kooperationen von Unternehmen und Gemeinnützigen und wurde gefördert durch das Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen.


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