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ArcelorMittal Eisenhüttenstadt GmbH

13. Januar 2008

ArcelorMittal Eisenhüttenstadt ist ein leistungsstarkes und erfolgreiches Mitgliedsunternehmen der ArcelorMittal Gruppe, dem weltgrößten Stahlerzeuger. Die Erkenntnis, dass praktizierte soziale Verantwortung mitentscheidend für den Erfolg eines Unternehmens ist, hat sich bei ArcelorMittal Eisenhüttenstadt seit langem durchgesetzt.

Unternehmerisch denken, aber sozial handeln, um gesellschaftlichen Fortschritt zu bewirken, so ließe sich kurz das gesellschaftliche Engagement von ArcelorMittal Eisenhüttenstadt umschreiben. Als Wirtschaftsunternehmen ist ArcelorMittal Eisenhüttenstadt vor allem mit seinem Können und seiner Kreativität gefragt, an der nachhaltigen Lösung von gesellschaftlichen Problemen mitzuwirken.

In diesem Sinne "engagieren wir uns für die Entwicklung der Attraktivität der Region durch Unterstützung von Wirtschaft, Kultur und Bildung, Kultur" - wie es in unserem Unternehmensleitbild heißt. Zur Verwirklichung dieses Anspruches hat ArcelorMittal Eisenhüttenstadt einerseits Aktivitäten entwickelt, die unmittelbar auf die ökonomische Standortentwicklung abzielen, und andererseits werden gesellschaftspolitische und soziale Anliegen unterstützt, die als so genannte "weiche Standortfaktoren" wiederum Einfluss auf die wirtschaftliche Situation haben.

Als größter industrielle Arbeitgeber im strukturschwachen Osten Brandenburgs richtet sich unser gesellschaftliches Engagement insbesondere darauf, die Lebens- und Berufsperspektiven für junge Menschen in der Region attraktiver zu gestalten. Das klare Eintreten gegen rechte Gewalt, für Toleranz und Menschlichkeit hat dabei einen besonders hohen Stellenwert. Bereits 1998 hatte die Unternehmensleitung in einem offenen Brief einen Kodex veröffentlicht, nach dem Fremdenhass und Rechtsextremismus im Unternehmen und im Umfeld nichts zu suchen haben. In der im Jahr 2004 von Geschäftsführung und Betriebsrat verabschiedeten Arbeitsordnung fand dieses Bekenntnis seinen Niederschlag. Im Mai 2007 unterzeichnete das Unternehmen die "Charta der Vielfalt". Mit diesem Schritt bekräftigte das Unternehmen die Grundpfeiler seiner Unternehmenskultur, die von gegenseitigem Respekt und Wertschätzung jedes Einzelnen geprägt ist und auf Vielfalt und Toleranz beruht. So sind z.B. die Vermittlung sozialer Werte und sozialen Lernens entscheidende Kriterien in der beruflichen Erstausbildung.

Zur nachhaltigen Entwicklung der Region initiierte ArcelorMittal Eisenhüttenstadt die Gründung von vier Stiftungen. Die "Bürgerstiftung Eisenhüttenstadt" ist eine unabhängige Stiftung, die eine Vielzahl von gemeinnützigen Aktivitäten in den Bereichen Jugend, Sport, Soziales und Umwelt in der Stadt unterstützt. Die "Stahlstiftung Eisenhüttenstadt" widmet sich vornehmlich der Förderung von Projekten aus Kultur, Bildung und Wissenschaft in der Region. Die "Kulturklubstiftung" trägt dazu bei, die Vielfalt kultureller Angebote in der Stadt Eisenhüttenstadt zu erhalten und auszubauen. Die im Jahr 2007 gegründete "EKO-Stiftung Bildung Ostbrandenburg" widmet sich vornehmlich der Förderung von Bildungsprojekten in Kindertagesstätten, Schulen und Universitäten im naturwissenschaftlich-technischen Bereich.

Für die Förderung der Vereinbarkeit von Beruf und Familie erhielt ArcelorMittal Eisenhüttenstadt 2006 das Zertifikat audit berufundfamilie® der gemeinnützigen Hertie-Stiftung. Unser Unternehmen ist seit 2009 Mitunterzeichner des Aufrufes "Verantwortung. Gemeinsam. Gestalten" der Initiative "Unternehmen für die Region". ArcelorMittal Eisenhüttenstadt ist Gründungsmitglied des Runden Tisches "Jugend und Wirtschaft" in Brandenburg, der von UPJ koordiniert wird.

Ansprechpartner:
Jürgen Peschel, Leiter Ausbildung


Weiteres zum Thema

Rainer Barcikowski, Geschäftsführer Personal- und Sozialwesen, Arbeitsdirektor

"Ich unterstütze UPJ als exzellenten know-how-Träger, flexible Transferagentur und Ideensponsor für nachhaltiges Wirtschaften in seiner gesellschaftlichen und sozialen Dimension und Verantwortung. Neben der ethischen und moralischen Verpflichtung kommt dem Tool der Entwicklung und Pflege der Humanressourcen im globalisierten Wettbewerb auch die entscheidende wirtschaftliche Bedeutung zu. Corporate Citizenship ist deshalb eine 'Win-Win-Strategie', die speziell auch die Visionen und Interessen der Jugend aufgreifen muss."

Internetseite von ArcelorMittal Eisenhüttenstadt

Nachhaltigkeitsbericht von ArcelorMittal Deutschland (2016)