econsense kürt Gewinner des diesjährigen Journalistenpreises

08. November 2007

Am 7. November 2007 hat die UPJ-Partnerorganisation econsense Journalisten geladen, um gemeinsam mit Gästen aus Politik und Wirtschaft aktuelle Fragen rund um CSR in den Medien zu diskutieren. Im Rahmen dieser Veranstaltung wurden die Preisträger des econsense-Journalistenpreises 2007 ausgezeichnet.

Der Hauptpreis ging in diesem Jahr an Susanne Bergius (Frankfurter Rundschau), der Nachwuchs-Sonderpreis an Jens Tönnesmann (brand eins).

Schon zum vierten Mal in Folge waren Journalistinnen und Journalisten gefragt, die sich mit der unternehmerischen Seite von Nachhaltigkeit, mit Fragen rund um die gesellschaftliche Verantwortung von Unternehmen auseinandersetzen. Die Beiträge sollten die Herausforderungen nachhaltigen Wirtschaftens, die Einbeziehung ökologischer und gesellschaftlicher Aspekte in das unternehmerische Kerngeschäft beleuchten und den abstrakten Begriff mit Leben füllen.

In ihrem Artikel "Der lange Weg zur großen Verantwortung" zeigt Susanne Bergius an ausgewählten Firmenbeispielen auf, wie die Integration gesellschaftlicher und ökologischer Verantwortung in das Kerngeschäft von Unternehmen gelingen kann. Die Autorin schaffe mit diesem Beitrag ein gelungenes Kompendium, das frei von Jargon einen präzisen Überblick über die aktuelle Nachhaltigkeits-Agenda gebe, zitierte Dr. Wolf Michael Iwand, Direktor Konzern-Umweltmanagement/ Nachhaltige Entwicklung der TUI AG, in seiner Laudatio die Entscheidung der Jury. Beim Handelsblatt seit 2002 für das breite Themenspektrum Nachhaltigkeit zuständig, schreibt Susanne Bergius seit 2004 außerdem als freie Journalistin im Bereich "nachhaltiges Wirtschaften und Investieren" für zahlreiche Print- und Online-Medien - darunter die Frankfurter Rundschau, in der der preisgekürte Artikel erschienen ist.

Jens Tönnesmann gewann den diesjährigen Nachwuchs-Sonderpreis - eine Auszeichnung für Journalisten und Journalistinnen bis einschließlich 30 Jahre. In "Eine fruchtbare Verbindung", erschienen in brand eins, zeigt der Autor am Beispiel der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen, dass auch nicht an der Börse notierte Unternehmen die eigene gesellschaftliche Verantwortung als Gestaltungsspielraum identifizieren und ungeachtet der unternehmensspezifischen Trägerstrukturen strategisch zum eigenen Nutzen und zum Wohle der Gesellschaft realisieren können. Jens Tönnesmann gelinge es hervorragend, die Motivationen der Kammerphilharmonie - gesellschaftliches Engagement gepaart mit unternehmerischem Kalkül - zu verknüpfen. "Eine fruchtbare Verbindung!", so das Urteil der Jury.

Die Jury 2007 setzte sich zusammen aus Vertretern aus Medien, Wirtschaft, Politik und Wissenschaft.