Bundesregierung verabschiedet neue Nachaltigkeitsstrategie

11. Januar 2017

Das Bundeskabinett hat eine Neuauflage der deutschen Nachhaltigkeitsstrategie beschlossen. Sie steht im Zeichen der Sustainable Development Goals der Vereinten Nationen und stellt die umfassendste Weiterentwicklung der nationalen Nachhaltigkeitsstrategie seit ihrem erstmaligen Beschluss im Jahre 2002 dar. Auch im Rahmen der G20-Präsidentschaft wird Deutschland den Fokus auf Nachhaltigkeitsaspekte legen.

Bild: Bundesregierung

Die Nachhaltigkeitsstrategie 2016 legt deutsche Ziele zu allen 17 Nachhaltigkeitszielen (SDGs) fest und schildert, mit welchen Maßnahmen die Bundesregierung diese bis zum Jahr 2030 erreichen will: Von Armutsbekämpfung, Ernährungssicherung und Gesundheitsfürsorge über Bildung, Geschlechtergleichheit, Rechtsstaatlichkeit hin zu Klima- und Artenschutz, nachhaltigem Konsum und wirtschaftlicher Entwicklung. Zudem stärkt die Strategie sowohl die Zusammenarbeit innerhalb der Bundesregierung für eine nachhaltige Politik als auch die Kooperation mit den wichtigen Akteuren aus Zivilgesellschaft, Wirtschaft und Wissenschaft.

Die Strategie wurde von allen Bundesministerien im Rahmen des Staatssekretärsausschusses für nachhaltige Entwicklung unter Leitung des Chefs des Bundeskanzleramtes erarbeitet. Einbezogen wurden zahlreiche Stellungnahmen von Bürgern, Verbänden und Institutionen aus einem knapp einjährigen Dialog.

Auch im Rahmen der G20-Präsidentschaft wird Deutschland den Fokus auf verschiedene Nachhaltigkeitsaspekte legen. Unter dem Motto "Eine vernetzte Welt gestalten" wird sich die Bundesregierung für nachhaltige globale Lieferketten einsetzen und die Diskussion über zukunftsfeste Energie- und Klimakonzepte auf die Agenda setzen.