Parlamentarische Staatssekretärin Wolf aus dem BMU wendet sich gegen Beliebigkeit bei CSR

20. Dezember 2004

In Ihrer Rede auf dem Kongress "Nachhaltiges Wirtschaften 2010" Ende Dezember in Berlin hat sich Margareta Wolf, Parlamentarische Staatssekretärin des Bundesumweltministeriums, gegen eine "Beliebigkeit" im Bereich der unternehmerischen Verantwortung gestellt: "Ich sage aber auch in aller Deutlichkeit, dass wir dabei nicht stehen bleiben dürfen. Es muss dem - leider weit verbreiteten - Eindruck von "Beliebigkeit" der CSR-Aktivitäten entgegen getreten werden.

Weiter sagte sie: "Daher ist es vor allem wichtig, dass Unternehmen bereit sind, sich dem Dialog mit der Öffentlichkeit zu stellen und über ihr Engagement nach plausiblen Maßstäben zu berichten. In einer globalisierten Weltwirtschaft brauchen wir:

  1. nachvollziehbare, transparente Rahmenbedingungen, für verantwortungsvolles unternehmerisches Handeln ist, und
  2. Kriterien, die es überprüfbar machen. Die Arbeit der Global Reporting Initiative (GRI) bietet hier eine bedeutsame Grundlage.

Dies gilt im übrigen nicht nur für große, multinationale Unternehmen, sondern auch für kleine und mittelständische. Gerade das neue Handbuch der GRI ("High 5") für Kleinunternehmer und Mittelständler beweist, dass die Probleme dieser Firmen mit der Berichterstattung ernst genommen werden und dass nun praktikable Lösungsvorschläge auf dem Tisch liegen. Umfassendes Wertemanagement und Berichterstattung im Sinne der Nachhaltigkeit sind deshalb Schlüsselstrategien zur Berücksichtigung von ökologischen und sozialen Handlungsfolgen in Unternehmen."