Förderung einer nachhaltigen Palmöl-Wirtschaft: BASF unterstützt Kleinbauern in Indonesien

19. August 2016

Kleinbauern produzieren rund 40 Prozent des weltweiten Palm- und Palmkernöls. Eine wichtige Frage in den Anbauländern ist, wie der Ertrag bei gleicher Fläche gesteigert werden kann. BASF und Henkel arbeiten deshalb mit der Entwicklungsorganisation Solidaridad zusammen, um ein Projekt in Indonesien zu unterstützen, und setzen sich so gezielt für Kleinbauern und lokale Initiativen ein.

Bild: BASF / Good Return

Nachhaltige Anbaumethoden, eine effiziente Produktion und hohe Standards bei der Arbeitssicherheit gehören zu den wichtigsten Voraussetzungen für eine zertifizierte Palmöl-Produktion. In entsprechenden Bildungsprogrammen lernen Kleinbauern vor Ort, wie diese Anforderungen erfüllt werden können.

Durch das Projekt wollen Solidaridad und seine Partner nachhaltige Lieferketten für Palm- und Palmkernöl aufbauen, die zum einen die Lebensbedingungen der Kleinbauern wirksam verbessern und zum anderen nach den Kriterien des RSPO (Roundtable on Sustainable Palm Oil) zertifiziert werden können. Von den rund 5.500 Kleinbauern, die das Projekt erreichen will, lernen 1.600 in direkten Schulungen verschiedene Aspekte guter landwirtschaftlicher Praxis kennen, darunter Maßnahmen zur nachhaltigen Bewirtschaftung und zur Erhöhung der Ernteerträge. Weitere rund 3.900 Kleinbauern werden nicht nur über den Multiplikatoreneffekt, sondern auch direkt im Rahmen sogenannter Farmer Field Days erreicht sowie über Textnachrichten per Mobiltelefon kontinuierlich informiert. Das Projekt umfasst ein Gebiet von circa 16.000 Hektar.

„BASF ist einer der weltweit größten Hersteller von Inhaltstoffen für die Kosmetikindustrie sowie die Wasch- und Reinigungsmittelindustrie und eines der Bindeglieder in der Palmöl-Lieferkette vom Kleinbauern bis hin zum Endverbraucher. Wir sind überzeugt, dass wir nur gemeinsam Lösungen für nachhaltige, zertifizierte Palmölprodukte finden können, um den Erhalt des Waldes und bessere Lebensbedingungen für die Menschen in den Anbaugebieten zu erreichen“, sagt Jan-Peter Sander, Senior Vice President BASF Personal Care Europe. „Deshalb arbeiten wir intensiv mit unseren Kunden und Lieferanten zusammen und möchten auch Kleinbauern vermehrt in den Dialog einbeziehen. Das Projekt in West-Kalimantan ist hier ein wesentlicher Schritt.“

BASF ist Mitglied im UPJ-Unternehmensnetzwerk.